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Bei den Doppelsiegern spielt die Musik

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Die Eishockey-Wanderers sind im Abstiegskampf wieder bei der Musik. Nach den beiden Auftaktniederlagen in der Verzahnungsrunde gelangen Germerings Bayernligisten am Freitag in Kempten und am gestrigen Sonntag gegen Reichersbeuern zwei Siege.

Germering – Vor 200 Zuschauern im heimischen Polariom taten sich die Germeringer gestern lange schwerer als es das letztliche 7:1 (2:0, 2:1, 3:0) aussagt. Einem Doppelschlag von Christian Birk verdankten es die Wanderers am Sonntag, dass sie mit einer 2:0-Führung in die Pause gingen. Danach bäumten sich die Gäste auf, fanden aber nur einmal den Weg vorbei am starken Torhüter Martin Hauser. Dessen Vorderleute übernahmen dann das Kommando und kamen durch Benedikt Pfeil, Daniel Kress, Lukas Bednarik, Christian Czaika und Florian Fischer zum klaren Sieg.

Groß war die Erleichterung bei den Wanderers nach dem 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)-Sieg schon am Freitag in Kempten. Der erste Erfolg in der so genannten Verzahnungsrunde zwischen Bayern- und Landesliga war hart erkämpft. Eine gewisse Nervosität war den Germeringern anzumerken, wie auch Trainer Heinz Feilmeier bestätigte: „Es war nicht einfach, mit null Punkten auf dem Konto hierher zu fahren.“ Darum sei das erste Drittel auch von gegenseitigem Abtasten geprägt gewesen. „Keiner hat zu viel gewagt.“

Das änderte sich in den zweiten 20 Minuten, als vor allem Hauser den Wanderers mit seinen Paraden den Sieg sicherte. Um den mussten die Germeringer allerdings trotz einer 2:0-Führung nach Toren der Brüder Daniel und Nico Rossi zittern. Denn die Allgäuer schafften noch einmal den Ausgleich. Jeweils kurz vor und knach der zweiten Drittelpause schlug es hinter Hauser ein. „Da sind wir zu sehr von unserem Konzept abgewichen“, monierte Feilmeier. „Das hat der Gegner bestraft.“ In einer Auszeit ordnete der Coach seine Akteure aber wieder ein. In Unterzahl gelang Florian Fischer das 3:2. Für die endgültige Entscheidung sorgte Christian Birk drei Minuten Schluss.

Bei der Pressekonferenz hatte Kemptens Trainer Andreas Becherer die Lacher auf seiner Seite, als er konstatierte: „Heute hat nicht die cleverere Mannschaft gewonnen, sondern die dümmere verloren.“

Andreas Daschner

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