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Der erste Deutsche im Speedway-Grand-Prix: Mit 80 PS ans Ende der Welt

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Martin Smolinski bestreitet als erster Deutscher den Grand Prix. tb-foto: jeff davies
Martin Smolinski bestreitet als erster Deutscher den Grand Prix. tb-foto: jeff davies

Olching - Am 5. April wird in Aukland (Neuseeland) der elf Rennen umfassende Speedway-Grand-Prix gestartet. Der Olchinger Profi Martin Smolinski ist als erster Deutscher dabei.

Wie bei der Formel 1 auf vier Rädern ist auch beim Zweirad-Grand-Prix alles minutiös organsiert. Schon jetzt hat Smolinski den Fix-Termin, wann er sein motorisiertes Sportgerät am Flughafen in Amsterdam abliefern muss. Von dort geht der Transport nach Neuseeland.

Für den 29-Jährigen geht damit ein Traum in Erfüllung: Der Olchinger wird der erste deutsche Fahrer überhaupt sein, der an dieser Serie teilnimmt. Damals zu Zeiten von Egon Müller - der Norddeutsche ist nicht nur Smolinskis engster sportlicher Vertrauter, sondern auch Trainer - gab es einen derartigen Grand Prix noch nicht. Umso stolzer ist der Olchinger: „Gerade in Deutschland haben mir viele Leute nicht zugetraut, dass ich den Sprung schaffe. Nun will ich unsere Sportart wieder populärer machen“, erklärt der Olchinger, der gerne Parallelen zu einer anderen Sportart aufzeigt, die erst nach intensiver Fernsehübertragungen aus dem Schattendasein kam: „Skispringen wurde doch auch erst so richtig populär, als mit Sven Hannawald und Martin Schmitt zwei junge Deutsche die Schanzen rockten und die Massen lockten.“ Ähnliches erhofft sich Smolinski. Obwohl Speedway auch weiterhin in Deutschland nur im Internet-TV oder ab und zu in diversen Spartenkanälen zu verfolgen ist.

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