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Dem Klassenerhalt sind die Brucker ein großes Stück nähergekommen.

Eishockey-Landesliga-Abstiegsrunde

EVF startet mit zwei Erfolgen ins neue Jahr

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Mit einem 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)-Sieg kehrte der EV Fürstenfeldbruck Freitagnacht vom ersten Spiel in der Abstiegsrunde aus Pfronten zurück. Am Sonntag wollten die Brucker im ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen den EC Bad Wörishofen erfolgreich nachlegen. Das Vorhaben gelang mit einem souveränen 6:0 (2:0, 1:0, 3:0)-Sieg.

Fürstenfeldbruck – Mit den beiden Siegen verschafften sie sich Brucker nicht nur Selbstvertrauen, sie flößten den nächsten Gegnern auch Respekt ein. Die Allgäuer Gastgeber hatten vor 60 Zuschauern am Freitagabend zwar mehr Spielanteile, die Kreisstädter aber waren effektiver. Großer Rückhalt bei den Bruckern war Torhüter Christoph Müller. „Es gibt jetzt nur noch Endspiele“, sagte Abteilungsleiter Josef Fuchs und freute sich über die drei Punkte zum Auftakt.

Die Schiedsrichter griffen rigoros durch und es setzte auf beiden Seiten zahlreiche Strafen. „Eine Abstiegsrunde ist halt etwas anderes, als die Vorrunde“, meinte Fuchs dazu. „Hier geht’s ums Überleben in der Landesliga.“

EVF-Kapitän Frederik Hoffmann brachte sein Team nach sieben Minuten in Führung. Im Mittelabschnitt erhöhte Marc Stroscher auf 2:0. In den Schlussminuten wurde es noch einmal richtig spannend, als Pfronten bei einem 5:3-Überzahlspiel der 2:1-Anschlusstreffer gelang. Die Gastgeber setzten alles auf eine Karte, nahmen ihren Torhüter zugunsten eines weiteren Spielers vom Eis, doch die Brucker überstanden die Zeit.

Noch schneller ging die Mannschaft von Brucks Trainer Markus Kiefl am Sonntagabend vor 105 Zuschauern in der heimischen Freiluftarena in Führung. Bereits nach 38 Sekunden zappelte die Scheibe erstmals im Netz. Getroffen hatte Philipp Steidle. Die 20. Minute lief im ersten Drittel, als den Bruckern durch Maxi Kolb das 2:0 gelang. Vorher hatte der EVF Glück, als Wörishofen am Pfosten scheiterte. Im Mittelabschnitt hielt vor allem ein überragender Dennis Berger den knappen Vorsprung fest. Eine Minute vor dem nächsten Kabinengang war dann erneut Kolb erfolgreich zum 3:0. Spätestens nach dem 4:0 durch Paul Stadler war die Begegnung entschieden. Steidle und Dominik Sedlacek packten noch zwei Treffer zum 6:0-Endstand drauf. 

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