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Einweisung vom Profi: Thomas Stannacker (links) erklärte Lukas Frytz die Finesse seines Mountainbikes.

Training in Corona-Zeiten

Bob-Ass hält sich auf dem Rad fit

  • Peter Loder
    vonPeter Loder
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Eigentlich ist er rasant auf Kufen  im Eiskanal unterwegs. Doch im Sommer sattelt Lukas Frytz (26) auf zwei Räder um und hält sich im vergleichsweise gemächlichen Tempo auf Mountainbike-Pisten fit.

Fürstenfeldbruck/Puchheim –  Der Bobfahrer aus Puchheim, der Anfang Februar in Winterberg als Anschieber von Vierer-Pilot Markus Oelsner (Oberbärenburg) Junioren-Vizeweltmeister wurde, ist auch ein Opfer der Corona-Zwangspause.

Eigentlich sollte demnächst die Vorbereitung auf die Wintersaison beginnen. Doch am Münchner Olympiastützpunkt verzögert sich der Trainingsstart genauso wie die Fitness-Einheiten in der Brucker Sportschule von Lorenz Westner. Der hat Frytz deshalb zu seinem Radsport-Kumpel Thomas Stannecker geschickt. In dessen „Radl-Tankstelle“ machte sich der 26-Jährige erst einmal mit den Finessen des Mountainbikens und den technischen Feinheiten eines Hightech-Zweirades vertraut, ehe er sich auf seine erste 60-Kilometer-Tagestour machte.

Stannecker gehört zur Chefmechaniker-Crew der deutschen Paralympic-Nationalmannschaft und ist persönlicher Betreuer von Weltcup-Siegerin Denise Schindler. Fast hätte die Olchinger Radsport-Ikone das Puchheimer Bob-Talent auch abkassiert, denn Schindler war tags zuvor noch als Service-Aushilfskraft in der „Radl-Tankstelle“ tätig gewesen.

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