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Krise bei Schalke 04: David Wagner entlassen

Krise bei Schalke 04: David Wagner entlassen
Stefan Hanemann und TuS-Trainer Martin Wild
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Neuzugang Stefan Hanemann (l.) trainiert ab sofort unter TuS-Trainer Martin Wild.

Neuzugang beim TuS

„Siebenmeter-Killer“ unterschreibt bei den Panthern

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Den Panthern ist ein echter Transfer-Coup gelungen. Ab sofort verstärkt der ehemalige deutsche Junioren-Nationaltorhüter Stefan Hanemann (24) das Team.

Fürstenfeldbruck – Zuletzt war Hanemann zweieinhalb Jahre lang bei Erstligist Eulen Ludwigshafen unter Vertrag. Gleich in seiner ersten kompletten Spielzeit in der 1. Bundesliga sicherte er sich 2018/19 mit 24 gehaltenen Strafwürfen den Titel des Siebenmeter-Killers.

„Er weiß wie Handballwunder funktionieren,“ sagt TuS-Trainer Martin Wild in Anspielung auf die beiden sensationellen Klassenerhalte am letzte Spieltag 18/19 und 19/20 mit Außenseiter Ludwigshafen in der 1. Liga. Der 1,98 Meter große gebürtige Wetzlarer wechselte noch als A-Jugendlicher (Vize-Deutscher Meister mit der HSG Wetzlar) zur HSG Konstanz, wo er zuerst am Aufstieg in die 2. Liga und später am Klassenerhalt maßgeblich beteiligt war.

Die Ziele sind klar definiert

Zu dieser Zeit errang er auch mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft den vierten Platz bei der WM in Algerien. Stefan Hanemann: „Ich freue mich sehr, dass das mit Fürstenfeldbruck geklappt hat. Schon die ersten Gespräche waren auf einer Wellenlänge und sehr positiv. Die Ziele sind klar definiert. Es ist ein Verein, ähnlich wie meine vorherigen Stationen. Viele junge, ehrgeizige Spieler. Die Mannschaft hat die Möglichkeit sich auf Dauer zu etablieren. Das Gesamtpaket und die Reichweite in München hat mich überzeugt. Das Projekt ist extrem spannend. Ziel ist der Klassenerhalt.“

Die Verantwortlichen in Fürstenfeldbruck waren sich einig, möglichst mit zwei erfahrenen Torhütern in die Saison zu gehen, wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt. Diese Chance hat sich vor einigen Wochen aufgetan und die Bemühungen waren seitdem groß. Sicherlich hat ihnen der späte Zeitpunkt in die Karten gespielt. Viele Konkurrenten haben ihr Planungen bereits abgeschlossen.

Das Gesamtpaket hat überzeugt

Die ersten Trainingseinheiten hat Stefan Hanemann bereits hinter sich: „Die Jungs haben mich super aufgenommen. Es ist ein sehr familiäres Umfeld. Ich habe den besten Weg für mich gesucht und habe viele Gespräche mit vielen verschiedenen Vereinen geführt, aber das Gesamtpaket in Fürstenfeldbruck hat mich überzeugt.

Der 24-jährige Hanemann wird sein Studium zu Ende führen und „möchte in Fürstenfeldbruck zum Führungsspieler reifen und seine Erfahrungen weitergeben“. In Ludwigshafen hat er in der abgelaufenen Saison die ersten acht Saisonspiele gemacht. Danach setzte ihn eine Verletzung lange außer Gefecht. Die Eulen verpflichteten den slowenischen Routinier Gorazd Skof fürs Tor „Ich habe richtig Bock auf die 2. Bundesliga mit Fürstenfeldbruck. Für mich ist das der beste und richtige Schritt, den ich jetzt gehen muss. Auch um eines Tages wieder zurück in die 1. Bundesliga zu kommen.“

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