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Die ehrenamtliche Tätigkeit von Günter Eichinger (M.) und Michael Stahl würdigte Ministerpräsident Markus Söder bei einem Festakt in München.

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Ministerpräsident würdigt Arbeit zweier rühriger West-Funktionäre

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Mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt wurden Günter Eichinger und Michael Stahl vom TSV West ausgezeichnet. Die beiden Sportfunktionäre erhielten ihre Urkunden bei einer Festgala in der Münchner Residenz aus den Händen von Ministerpräsident Markus Söder.

Fürstenfeldbruck – 20 Jahre lang (von 1997 bis 2017) hatte sich Eichinger als Vorsitzender in den Dienst des Vereins im Brucker Westen gestellt, wobei sich die Tätigkeit des ehemaligen Postbeamten nicht nur auf seine Führungsrolle beschränkte. Eichinger ist auch immer noch ein Mann der Tat, arbeitet weiter im Hintergrund und ist nun Jugendleiter. Kinder aus 28 Nationen tummeln sich beim TSV West. Weshalb Eichinger schon 2012 mit dem ersten von der Stadt ausgeschriebenen Sport-Integrationspreis 2012 ausgezeichnet wurde. Den von seinen Vorgängern initiierten Umzug des TSV West aus dem Brucker Sportzentrum von der Kloster- an die Cerveteristraße führte Eichinger mit dem Bau des provisorischen Klubheims voran, das auch noch nach 23 Jahren die „Heimat der Westler“ ist.

Vereinskollege Michael Stahl sorgte 34 Jahre lang (1983 bis 2017) als Schatzmeister dafür, dass der Verein niemals in die roten Zahlen gerutscht ist. Der Fachberater für Medizinprodukte kannte keinen Spaß, wenn es um die Finanzen des TSV West ging. Seine Fähigkeiten als Kassier weiß auch der Tennisclub Mammendorf zu schätzen. Seit 20 Jahren sorgt Stahl dort für ein „gesundes Zahlenwerk“.

Der in Emmering lebende Stahl übernahm wie Eichinger weitere ehrenamtliche Funktionen beim TSV West. So war es ihm (zusammen mit dem verstorbenen Fridolin Gruber) zu verdanken, dass die damals am Boden liegende Jugendabteilung zu neuem Leben erweckt wurde. Gerade im Brucker Westen, wo 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Kreisstadt leben, wurde der Verein zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Freizeitbeschäftigung der Kinder.

Einen Namen weit über die Landkreisgrenzen hinaus machte sich Stahl nicht zuletzt als Schiedsrichter. Auch dort landete er schnell in der Führungsriege und hat in den vergangenen zehn Jahren als „Einteiler“ rund 50 000 Spiele mit Unparteiischen besetzt.

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