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Uwe Slowik zeigt, wo’s langgeht: Nach oben ist die oberste Maxime des Experten der Buchstaben-Ligen.

Fußball

König der Buchstabenligen gastiert bei seinem Ex-Verein

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Er ist der König der Buchstabenligen, wie A-, B- und C-Klasse im Fußballerjargon genannt werden. Am Sonntag gastiert Uwe Slowik mit seiner Kottgeiseringer Elf bei seinem Ex-Verein in Jesenwang.

Jesenwang/Kottgeisering – Den typischen Aufsteiger will Uwe Slowik erst gar nicht groß spielen. Der Spruch „Erst mal den Klassenerhalt sichern“ sei ja ganz in Ordnung. Gegen eine gewisse Absicherung sei ja nichts einzuwenden. Doch dann schimmert schon zumindest einwenig durch, dass es der „König der Buchstabenligen“ mit Aufstiegen recht gut kann. Vom Durchmarsch spricht der seit einem Jahr in Kottgeisering tätige Trainer aus Gernlinden nicht. Aber sein Saisonziel gibt schon einen gewissen Ehrgeiz her: „Am Ende möchte ich schon im oberen Drittel landen.“ Der Startschuss zu dem Vorhaben fällt am Sonntag, 15 Uhr, just in Jesenwang, wo sich Slowik auch schon mal als Meistertrainer feiern ließ.

Im österreichischen Piesendorf bei Zell am See hat er seiner Kottgeiseringer Elf bei einem dreitägigen Trainingslager Kraft und Moral tanken lassen. Denn trotz aller Zuversicht: Mit Michael Schilling und Daniel Hofbauer muss der Erfolgscoach auf zwei wichtige Stützen verzichten. Die haben zwar den Verein nicht verlassen, wollen aber aus beruflichen oder privaten Gründen kürzer treten. Slowik nimmt es gelassen: „Vater werden, heiraten, Studium, alles wichtige Gründe neben dem Fußball.“ Man müsse eben sehen, auf welcher Ligaebene man sich bewege.

Da sei eine Einschätzung auch nicht so einfach, wem die Rolle des Favoriten zuzuteilen ist. Slowik nennt die in der Vorsaison knapp am Aufsteig gescheiterten Landsberieder oder den Tabellendritten aus Haspelmoor. Aufnahme finden in diese Liste möchte der TSV Jesenwang. Dort ist der Maisacher Michael Griebel als einer von Slowiks Nachfolgern tätig. „Wir wollen unter die ersten Sechs“, gibt er als Ziel an. Deswegen sei es wichtig, gut in die Saison zu kommen. „Kottgeisering ist ein Maßstab, wie es weiter laufen kann“, sagt Griebel. Vom Gegner spricht er mit großem Respekt von einer konterstarken Mannschaft.

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