Die Sieger des Geo-Coaching-Events der SSG Neptun Germering.
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Die Sieger des Geo-Coaching-Events der SSG Neptun Germering.

Schwimmen

Neptun-Nachwuchs hangelt sich mit Challenges durch den Lockdown

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
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Mit einer Reihe von verschiedenen Challenges kommen die Nachwuchs-Schwimmer der SSG Neptun Germering durch den Corona-Lockdown.

Germering – Die Nachwuchs-Schwimmer aus der Leistungsgruppe der SSG Neptun sind jetzt schon seit fünf Monaten auf dem Trockenen. Um die Nachwuchssportler trotzdem fit und bei Laune zu halten, hat der Germeringer Verein ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

Dazu greifen die Trainer unter anderem auf Online-Trainingspläne, Geländeläufe, Online-Gymnastik und Orientierungsläufe zurück. Jetzt gab es für die jungen Sportler erstmals etwas ganz Neues: ein Geo-Caching-Event. Dabei müssen die Teilnehmer in einem bestimmten Areal zuvor versteckte, mit einem Passwort gesicherte Behälter finden. Dazu erhalten sie vereinzelt Hinweise, wo ein solcher Behälter zu finden ist.

Im Fall der Neptun-Schwimmer hatten die 28 Teilnehmer an den Tagen vor dem Event jeweils einen Geo-Cache versteckt. Die Koordinaten des Verstecks übermittelten sie der Spiel-Leitung. Die 28 Versteckpunkte erstreckten sich über ein Gebiet von Weßling bis nach Aubing und vom Forstenrieder Park bis in die Aubinger Lohe. Am Vorabend erhielten alle Teilnehmer von der Leitung die Versteck-Koordinaten, und konnten sich nun die Planung einer Tour erstellen, um möglichst viele dieser Verstecke zu finden.

Samstag und Sonntag waren dann alle 28 Teilnehmer sowie vier Trainer mit dem Fahrrad unterwegs. In der Schaltzentrale saßen die Trainer Matthias und Marcus Rips an ihrem Computer und verfolgten online die jeweiligen Funde, die mit Selfiebeweis unmittelbar von der Fundstelle durchgegeben, und in die Wertung eingegeben wurden.

Ein Zweier-Team schaffte es tatsächlich in den beiden Tagen, sämtliche Verstecke zu finden. So ging der Gesamtsieg in der Team-Wertung an das Geschwisterpaar Vanessa und Florian Golda, das dabei jeweils gut 80 Kilometer radelte. Nur zwei Caches weniger fanden die Geschwister Felicitas und Nils Holderer, die sich den zweiten Rang sicherten. Und obwohl sie nur einen Tag unterwegs waren, konnten sich Benedikt Wächter und Luis Obermayer den dritten Rang in der Gesamtwertung sichern.

Den Sonderpreis für die beste Einzelleistung holte sich Ayleen Küchen, die nicht in einem Zweier-Team in der Wertung unterwegs war. Insgesamt legten die Teilnehmer bei dem Event rund 900 Kilometer zurück. So wurde der sportliche Aspekt und der Spaß an dieser Art von Schnitzeljagd verbunden.

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