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Fursty Razorbacks feiern gegen Frankfurt Pirates einen Kantersieg zum Saisonauftakt

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Von: Andreas Daschner

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Fest im Griff hatten die Abwehrspieler der Fursty Razorbacks (rote Trikots) ihre Kontrahenten aus Frankfurt.
Fest im Griff hatten die Abwehrspieler der Fursty Razorbacks (rote Trikots) ihre Kontrahenten aus Frankfurt. © Peter Weber

Was für ein Auftakt für die Footballer der Fursty Razorbacks: Mit 91:6 haben die Zweitligisten vom TuS Fürstenfeldbruck die Frankfurt Pirates vom Platz gefegt.

Fürstenfeldbruck – Rund 600 Zuschauer dürften sich an das finale Spiel der Vorsaison erinnert haben. Mit 77:0 hatten die Razorbacks die Partie bei den Hessen seinerzeit gewonnen – allerdings unter anderen Voraussetzungen. Um das Spiel hatte es jede Menge Hickhack gegeben. Es war zunächst bereits abgesagt worden, weil Frankfurt bereits als Zwangsabsteiger festgelegt worden war: Grund war die Absage das Brucker Heimspiels gegen Frankfurt wegen Spielermangels, für das die Hessen aber die Atteste nicht rechtzeitig vorgelegt hatten.

Nach vielen Hin und Her wurde die Partie doch wieder angesetzt, die Hessen traten mit einem Minikader an, Bruck ohne seine damaligen US-Boys. Das Ergebnis war ein Touchdown-Festival für die Brucker. Und das wiederholte sich auch am Samstag wieder.

Die Pirates haben mit Frankfurt Galaxy in der European League of Football – dem europäischen Ableger der amerikanischen Profiliga NFL –, den Frankfurt Universe in der 1. Bundesliga und Bad Homburg in der 2. Bundesliga jede Menge Konkurrenz in der direkten Nachbarschaft. Und so geht das vierte Team der Region auch dieses Jahr wieder nur mit einem kleinen Kader in die Zweitliga-Saison. Und mit dem zeigten die Razorbacks keine Gnade.

Sogar die Brucker Abwehrreihen konnten punkten

Mit nahezu jeder Angriffsserie waren die Brucker erfolgreich. Und sogar die Abwehrreihen durften Punkte erzielen: Leonardo Dormayr und Florian Groß fingen jeweils einen Pass des gegnerischen Quarterbacks ab und trugen ihn zum Touchdown in die Endzone der Pirates.

Für die Offensive erzielten Anthony Walker (3), Dominik Zacher, Jonas Bezold, Pavel Simion (je 2), Maximilian Kopp und Adrian Zimmermann die Touchdowns. Nikodem Perdek verwandelte zudem fünf, Zacher zwei Extrapunkt-Versuche. Jeweils zwei Extrapunkte für ihre Two-Point-Conversions bekamen Walker, Simion und Omid Najjarmansur auf ihrem Punktekonto gutgeschrieben.

Defense-Coach Martin Schmid: „So ein Spiel ist für die Moral natürlich gut“

Klar, dass bei den Razorbacks nach dem gelungenen Auftakt nur zufriedene Gesichter zu sehen waren. „Wir haben unser Spiel heute gut durchgezogen“, sagt Chefcoach Lukas Schmid. Sein Bruder, der für die Defensivreihen zuständige Martin Schmid, meinte: „So ein Spiel ist für die Moral natürlich gut.“

Dennoch ordnete Lukas Schmid den Sieg noch einmal ein: „Als nächstes wartet Ingolstadt auf uns“, sagt er. Die Dukes sind am 4. Juni zu Gast im Ländestadion und haben zum Auftakt die ebenfalls stark eingeschätzten Kirchdorf Wildcats mit 23:13 geschlagen. „Das wird ein ganz anderes Kaliber“, sagt Schmid. (Andreas Daschner)

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