Dominik Widemann hat einen neuen Verein.
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Dominik Widemann hat einen neuen Verein.

Grunertshofener kickt jetzt in der Regionalliga

Dominik Widemann läuft ab sofort bei der SG Sonnenhof Großaspach auf

  • Peter Loder
    vonPeter Loder
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Dominik Widemann hat nun doch noch einen Verein gefunden. Der aus Grunertshofen stammende Fußballprofi steht ab sofort beim Drittliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach unter Vertrag. 

Grunertshofen – Der 24-jährige Linksaußen, dessen älterer Bruder Sascha Trainer beim FC Puchheim ist, stand zuletzt im Kader der in die 2. Bundesliga aufgestiegenen Würzburger Kickers. Dort wurde sein auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert, nachdem Widemann den Großteil der Saison, der für die Mainstädter mit der VizeMeisterschaft in der 3. Liga endete, verletzungsbedingt verpasst hatte.

In Großaspach äußerte sich das Vereinspräsidium „überglücklich“ darüber, dass sich „Dominik für einen Wechsel zu uns entschieden hat“. Nach Angaben von Vorstandsmitglied Joannis Koukoutrigas habe der Verein den Linksaußen schon über einen längeren Zeitraum beobachtet. Er sei ein technisch sehr begabter Spieler, zudem flexibel einsetzbar und verfüge darüber hinaus schon über zahlreiche Erfahrungen. „Er wird unserem Offensivspiel nochmal einen großen Push geben“, so Koukoutrigas. Widemann kam in Würzburg zu 31 Drittliga-Einsätzen und erzielte dabei zwei Tore. Zuvor war er eine Saison in Unterhaching aktiv. Zwischen 2015 und 2018 bestritt er zudem zwölf Zweitliga-Partien für Heidenheim.

Zum Einstand trifft er per Elfmeter

Zum Einstand in Großaspach steuerte Widemann in der ersten Länderpokalrunde gleich ein verwandeltes Strafstoßtor zum 3:0-Sieg über Sindringen bei. Den Vertrag unterzeichnet hatte der 24-Jährige kurz nach der Rückkehr aus dem Camping-Urlaub mit Bruder, Schwester und Eltern in Italien. Danach ging es mit seinen neuen Kollegen gleich ins Trainingslager. Trainer bei der SG Sonnenhof ist Hans-Jürgen Boysen. Der 63-Jährige absolvierte in den 1980er-Jahren 104 Spiele für den Karlsruher SC in der 1. Bundesliga.

Den Karlsruher SC verlassen hat unterdessen der Maisacher Anton Fink. Der 33-jährige Stürmer und mit 136 Treffern der Rekordtorschütze der 3. Liga ist nun in der Regionalliga für den SSV Ulm am Ball. Dort feierte er bei seinem Pflichtspieldebüt gleich einen 3:0-Sieg beim Länderpokalfinale gegen die TSG Balingen. Finks Donaustädter treffen nun Mitte September in der ersten DFB-Pokalhauptrunde auf Zweitligist Erzgebirge Aue.

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