Nicht zu halten waren die HCD-Frauen um Sina Fischer (in Blau) zum Saisonauftakt.
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Nicht zu halten waren die HCD-Frauen um Sina Fischer (in Blau) zum Saisonauftakt.

Handball

Mit Schwung ins erste Derby der Saison: Der HCD Gröbenzell muss zur HSG Würm-Mitte

  • VonDieter Metzler
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Derbyzeit in der 3. Liga der Handball-Frauen: Der HCD Gröbenzell gastiert am Samstag bei der HSG Würm-Mitte.

Gröbenzell – Mit dem 32:18-Sieg über den TSV Heiningen haben die Handballfrauen des HCD Gröbenzell in der dritten Liga einen Traumstart hingelegt. Jetzt wollen sie nachlegen. Am Samstagabend steht mit der Begegnung gegen die HSG Würm-Mitte das erste Derby an. Der Anwurf in der Halle des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing ist um 17.30 Uhr.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften liegt schon eine Weile zurück. In der Saison 2020/21 gab es bis zum coronabedingten Abbruch kein Derby. Geht man nach den Leistungen am 1. Spieltag dürfte die Favoritenrolle den Gröbenzellerinnen zufallen. Die HSG Würm-Mitte verlor ihr Auftaktspiel gegen den HC Erlangen mit 23:28. „Wir haben leider unsere schlechteste Leistung der letzten Wochen gezeigt“, sagt HSG-Trainerin Miriam Hirsch nach der Pleite in Erlangen. Mannschaft und Trainerin waren nach dem verkorksten Saisonstart enttäuscht. Doch im Derby brennt die HSG jetzt auf Wiedergutmachung.

Besser ist die Stimmung bei den HCD-Frauen. „Die Mädels waren nach dem Sieg alle sehr glücklich“, berichtet Trainer Stefan Weidinger. „Und wir haben den tollen Start auch anschließend gebührend gefeiert.“ Doch am Montag war der erfolgreiche Auftakt bereits wieder Geschichte, und Mannschaft und Trainer konzentrierten sich auf den nächsten Gegner. Beide Mannschaften kennen sich aus dem Effeff. „Da kommt es auf die Tagesform an, wer die Platte als Sieger verlässt“, meint Weidinger.

Alle Spielerinnen haben das Auftaktspiel gut überstanden. Eine schlechte Nachricht gab es im Mittwochs-Training: Johanna Leubner zog sich einen Bänderriss zu und fällt mehrere Wochen aus. Dafür ist Kirsten Walter wieder mit von der Partie. „Ob es bereits für einen Einsatz reicht, wird sich kurzfristig entscheiden“, so Weidinger, „aber auf der Bank sitzt sie auf jeden Fall.“

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