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Panther erst auf Palme, dann auf der Höhe

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Von: Andreas Daschner

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Die beiden Spielstätten des HC Oppenweiler/Backnang bleiben für die Drittliga-Handballer des TuS Fürstenfeldbruck ein gutes Pflaster. Zum dritten Mal in Folge entführten sie beim 33:30 (15:18) die beiden Zähler von den Baden-Württembergern – diesmal aus der Halle in Backnang.

Fürstenfeldbruck – Zum Spieler des Tages wurde Torhüter Michael Luderschmid gewählt. Der Keeper parierte gleich die ersten beiden Siebenmeter von Oppenweilers Scharfschützen Marcel Lenz, der als einer der sichersten Strafwurf-Spezialisten der Liga gilt. Auch sonst hielt Luderschmid die Panther in der ersten Halbzeit mit starken Paraden im Spiel. Da taten sich die Brucker nämlich recht schwer. „Oppenweiler hat gut gespielt und ist ein hohes Tempo gegangen“, lobte auch TuS-Trainer Martin Wild die Gastgeber. Seine Spieler hätten in der Abwehr einfach keinen Zugriff bekommen. Die Folge: Nach einem schnellen 1:3-Rückstand liefen die Panther bis zur Halbzeit beständig einem Rückstand von bis zu vier Toren hinterher. Phasenweise ließen die Brucker ihre Gegner Tempogegenstöße laufen, ohne selbst zurückzuarbeiten. „Das hat mich richtig verärgert“, sagt Wild, der das Fehlverhalten in einer Auszeit korrigieren musste.

Aber nicht nur die eigene Leistung brachte den Übungsleiter auf die Palme. „Es gab auch viele strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen uns.“ Darunter war auch ein weiterer Siebenmeter für Oppenweiler: Wild hatte Luderschmid für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor genommen, um den Rückstand zu verkürzen. Der TuS verlor den Ball, es folgte ein Foul. Den Regeln nach gibt es einen Siebenmeter, wenn der Werfer in einer solchen Situation am Torwurf gehindert wird. „Er hat den Ball aber gepasst“, sagte Wild und ließ seinem Frust gegenüber den Unparteiischen Felix Gorenflo und Frank Mangold aus Gutach im Schwarzwald etwas zu sehr freien Lauf, was sich in einer Zwei-Minuten-Strafe und einer Verwarnung niederschlug.

Nach dem Seitenwechsel lösten die Panther sämtliche Probleme dann aber auf dem sportlichen Wege. Oppenweiler verließen dagegen zusehends die Kräfte. Angeführt von den herausragenden Alexander Horner und Sebastian Meinzer dominierten die Brucker die Partie. Erst recht, als Meinzer mit dem 22:21 in der 44. Minute die erste TuS-Führung herstellte. Die gaben die Panther bis zum Schluss nicht mehr ab.

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