Feuerte vergeblich an: Claudio Riemschneider (in Weiß,) vertrat Aleksandar Radukic in der Rolle als Cheftrainer. An seiner Seite: Co-Trainer Oliver Leukert (r.).
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Feuerte vergeblich an: Claudio Riemschneider (in Weiß,) vertrat Aleksandar Radukic in der Rolle als Cheftrainer. An seiner Seite: Co-Trainer Oliver Leukert (r.).

Handball Bayernliga

Drittes Spiel, dritte Niederlage - Der Eichenauer SV stellt sich schon auf die Abstiegsrunde ein

  • VonHans Kürzl
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Es war bereits die dritte Saisonniederlage für die Eichenauer Handballer. Nach dem 20:33 gegen den HT München hatten die Spieler eine Seelenmassage nötig.

Eichenau – Co-Trainer Oliver Leukert war einer der ersten, der in Aktion trat. „Das haben die Jungs gebraucht“, sagt er. Vor allem, weil es die zweite Pleite mit 13 Toren Differenz innerhalb von nur sieben Tagen war. Trotzdem sprachen Leukert und Claudio Riemschneider, der als Aushilfscoach für Aleksandar Radukic am Spielfeldrand stand, von einer leichten Aufwärtstendenz. Fest machten sie das an drei Spielern, die mit ihrem Auftritt Hoffung machten. Etliche Paraden von Michael Trapp waren aber zu wenig und auch der Kampfgeist von Comebacker Patrick Winkler reichte an diesem Tag nicht zum Sieg. „Ihr Einsatz war toll“, lobt Leukert trotzdem. Und dem gerade dem Jugendbereich entwachsenen Samuel Stelzer bescheinigt der Co: „Er ist sehr variabel einsetzbar.“

Doch dieses Trio konnte den Ausfall von sechs Stammspielern nicht ausgleichen. Zumal Sven Küther erst kurz vor Spielbeginn mit einer verhärteten Wade das halbe Dutzend auf der Verletzenliste komplett gemacht hatte. „Das schüttelt man nicht so schnell aus den Gedanken“, sagt Riemschneider.

Ersatz-Coach Riemschneider: „Wir mussten für unsere Chancen mehr Aufwand betreiben“

Wie sehr das die Spieler beschäftigte, war das gesamte Spiel über zu spüren. Zwar hatte der ESV gute Phasen, in denen er bis auf zwei Tore heranrückte. „Da hatte man das Gefühl, es geht etwas“, so Leukert. Doch mehr und mehr wurde deutlich: Den ersatzgeschwächten Eichenauern fehlt etwas die Reife für die Bayernliga. „Wir mussten für unsere Chancen mehr Aufwand betreiben“, erklärt Riemschneider.

So bauten die Gäste ihren Vorsprung stetig aus. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war klar, dass auch die dritte ESV-Partie mit einer Niederlage enden würde. Die Starzelbacher stehen damit weiterhin am Tabellenende der Süd-Ost-Staffel der Bayernliga. „Wir richten uns eher auf die Play-Downs ein“, sagt Riemschneider in Bezug auf die neu eingeführte Abstiegsrunde.

Zweites Bayernliga-Spiel mit Landkreis-Beteiligung abgesagt

Eigentlich stand noch eine zweite Bayernliga-Partie mit Landkreisbeteiligung auf dem Spielplan. Doch die Begegnung zwischen dem TuS Fürstenfeldbruck II und Regensburg wurde wegen zwei Corona-Fällen bei Regensburg abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

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