Der Spielplan-Gestalter der 2. Bundesliga meint es nicht allzu gut mit den Panthern. Sie müssen erneut zu einer langen Auswärtsreise antreten - zum TuS Lübbecke.
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Der Spielplan-Gestalter der 2. Bundesliga meint es nicht allzu gut mit den Panthern. Sie müssen erneut zu einer langen Auswärtsreise antreten - zum TuS Lübbecke.

Handball

Auswärts beim TuS Lübbecke: Der nächste Mammut-Trip für die Brucker Panther

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Der Spielplan-Gestalter der 2. Bundesliga meint es nicht allzu gut mit den Panthern. Sie müssen erneut zu einer langen Auswärtsreise antreten - zum TuS Lübbecke.

Fürstenfeldbruck – Nachdem schon die Partie in Hamburg an einem Mittwoch stattfand, müssen die Brucker TuS-Handballer nun bereits am Freitag, 19.30 Uhr, im Ortsteil Nettelstedt des knapp 650 Kilometer entfernten Lübbecke antreten. „Und wieder geht ein Tag Urlaub drauf“, sagt Panthercoach Martin Wild. Abfahrt ist dieses Mal um 11 Uhr mit dem Zug nach Kassel. „Der Aufwand ist schon grenzwertig“, sagt Wild. „Es macht aber auch Spaß.“

Kein reiner Spaß dürfte aber die Partie am Freitagabend werden. Der Respekt vor den Gastgebern ist Wild jedenfalls anzuhören: „Das ist das Beste in der 2. Bundesliga, was ich bislang gesehen habe“, sagt der Übungsleiter über sein Videostudium. Ausgerechnet dort muss Wild auf den zuletzt so starken Tobias Prestele verzichten, der beruflich verhindert ist. Dafür ist Sebastian Meinzer wieder dabei. Und auch Max Horner könnte mit etwas Glück sein Comeback von der Ellbogenverletzung feiern. Weiter fehlen wird dagegen Johannes Stumpf. Dessen Verletzung erwies sich zwar nicht als Kreuzbandriss, sondern nur als Dehnung. Für einen Einsatz ist es aber noch zu früh.

Nicht nur deshalb sagt Wild: „Wir sind krasser Außenseiter.“ Nach den jüngsten Leistungen habe die Mannschaft andererseits aber auch viel Selbstvertrauen. Dass die jüngste Partie gegen Bietigheim abgesagt werden musste, sieht der Coach dabei zweischneidig: „Einerseits wäre die Regenerationszeit schon sehr kurz gewesen, hätten wir gespielt.“ Andererseits falle es durch die Ausfälle heuer schwer, einen Rhythmus zu finden. „Die Spieler stört das aber nicht, sie sind richtig gut drauf“, berichtet Wild.

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