Gegen den HSV Hamburg muss die TuS-Hintermannschaft ähnlich geschlossen auftreten wie in dieser Szene aus dem Spiel gegen den Dessau-Roßlauer HV. Tut sie das nicht, droht den Panthern gegen den souveränen Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga eine Klatsche.
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Gegen den HSV Hamburg muss die TuS-Hintermannschaft ähnlich geschlossen auftreten wie in dieser Szene aus dem Spiel gegen den Dessau-Roßlauer HV. Tut sie das nicht, droht den Panthern gegen den souveränen Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga eine Klatsche.

Handball 2. Bundesliga

Tabellenführer Hamburg ist zu Gast in Bruck: Gutes Hinspiel droht für Panther zum Problem zu werden

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Der TuS Fürstenfeldbruck empfängt am Freitagabend den Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga: Der HSV Hamburg ist zu Gast im Pantherkäfig.

Fürstenfeldbruck – Der Spitzenreiter kommt: Beim Spiel gegen den HSV Hamburg am Freitagabend, 19.30 Uhr, muss Panthercoach Martin Wild kaum Motivationsarbeit leisten. Seine Brucker TuS-Handballer haben schon oft bewiesen, dass ihnen Spiele gegen Top-Teams liegen. So auch beim mit 26:27 nur äußerst knapp verlorenen Hinspiel. Genau diese Partie könnte laut Wild nun aber zu einem Problem werden.

„Wir haben damals ein tolles Spiel gezeigt – und das, obwohl mit Max Horner, Alex Leindl, Johannes Stumpf und Sebastian Meinzer viele Spieler verletzt gefehlt haben“, erinnert sich der TuS-Coach. Eigentlich hätte sich seine Truppe im Hinspiel ein Remis verdient gehabt, meint der Übungsleiter. Eine Folge des starken Auftritts werde aber wohl sein: „Hamburg wird uns sicher nicht unterschätzen.“ Zumal die Panther zwischenzeitlich auch HSV-Verfolger Gummersbach im Pantherkäfig niedergerungen haben. „Hamburg ist gewarnt und wird das Spiel sicher entsprechend konzentriert angehen“, ist sich Wild sicher.

Somit sind die Brucker in der Partie klarer Außenseiter – eine Rolle, in der sie sich aber wohl fühlen, wie eben jener Sieg gegen Gummersbach oder auch das Hinspiel an der Alster zeigen. „Wir können volles Risiko gehen, mutig Handball spielen und völlig ohne Angst ins Spiel gehen“, sagt Wild. Personell kann er dabei abgesehen von den Langzeitverletzten Alexander Leindl, Benedikt Hack, Felix Kerst und Cedric Riesner aus den Vollen schöpfen. Auch die am Knie angeschlagenen Stumpf und Yannick Engelmann hätten das jüngste Spiel in Dresden gut weggesteckt.

Aus Hamburg hört man ebenfalls keine Hiobsbotschaften aus dem Lazarett. Im Gegenteil. Die Nordlichter haben sich im Vergleich zum Hinspiel noch einmal verstärkt. Torhüter Jens Vortmann kam vom Wilhelmshavener HV. Der 33-jährige Routinier bringt die Erfahrung von mehr als 350 Erstligaspielen mit.

Und auch für die kommende Saison haben die Hamburger bereits eine namhafte Verpflichtung getätigt: Mit Nicolai Theilinger kommt ein ebenfalls erstligaerfahrener Linkshänder für den Rückraum an die Alster. Die Verpflichtungen zeigen laut Wild: „Der HSV hat große Ziele, da ist alles auf eine Rückkehr in die 1. Bundesliga ausgerichtet.“

Die Panther werden aber alles versuchen, dem Riesenfavoriten ein Bein zu stellen. Das Rudel von Wild ist dafür bereit. „Einem geilen Spiel steht nichts im Wege“, sagt der Übungsleiter. Einziger Wermutstropfen: „Ein paar Zuschauer wären noch schön“, meint Wild. Dass die Corona-Pandemie das auch weiterhin nicht ermöglicht, sei nicht zu ändern. Ganz auf Handballstimmung müssen die Panther aber nicht verzichten. Dafür sorgen wieder die Ordner mit ihren Trommeln.

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