Gegen Dessau-Roßlau konnte auch Falk Koldziej nicht zu seiner gewohnte Form finden.
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Gegen Dessau-Roßlau konnte auch Falk Koldziej nicht zu seiner gewohnte Form finden.

Handball 2. Bundesliga

Panthercoach erwartet gegen Rimpar eine Reaktion auf schwache Leistung

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Eine Reaktion erwartet Panthercoach Martin Wild von seiner Mannschaft nach dem schwachen Auftritt gegen den Dessau-Roßlauer HV.

Fürstenfeldbruck – Beim Derby im fränkischen Rimpar am Donnerstagabend, 20 Uhr, müsse die Mannschaft wieder deutlich disziplinierter und vor allem kämpferischer auftreten, fordert der Übungsleiter von seinen Brucker TuS-Handballern.

Das Hinspiel haben die Panther allerdings nicht in bester Erinnerung – und das nicht nur, weil das 29:30 eine von bislang sechs Niederlagen mit nur einem Tor Unterschied war. Bei der Partie Ende Januar zog sich außerdem Alexander Leindl den Kreuzbandriss zum der für ihn das vorzeitige Saisonende bedeutete. Außerdem hatte Spielmacher Falk Kolodziej seinerzeit früh eine umstrittene rote Karte kassiert. „Die Erinnerung ist noch frisch“, sagt Wild.

Gleichwohl sei die Situation jetzt eine neue. „Es wird ein neues Spiel.“ Und wohl nicht leichter für die Brucker. Denn im Vergleich zum Hinspiel können die Franken personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Die seinerzeit fehlenden Benedikt Brielmeier, Lukas Siegler und Yonatan Dayan bringen laut Wild nicht nur mehr Breite, sondern auch mehr Qualität in den Kader zurück. „Rimpar ist dadurch schwerer auszurechnen“, sagt er.

Respekt hat der Panther-Dompteur vor der bekannten Heimstärke und der offensiven und aggressiven Abwehr der Franken. Aber bange machen gilt trotzdem nicht. Stattdessen sind die Panther auf Wiedergutmachung für die Leistung beim Spiel gegen Dessau-Roßlau aus, als man für den Geschmack des Trainers viel zu früh den Kopf hängen ließ. „Dieses mal werden wir wieder alles reinhauen“, sagt Wild.

Dabei muss er auf zwei weitere Spieler seines durch Verletzungen dezimierten Kaders verzichten: Torhüter Louis Oberosler ist beruflich verhindert. Benedikt Hagitte ist krank. Wild: „Bei ihm wird es wohl auch nicht reichen.“

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