Zupackende Gegner wie hier der Dessau-Roßlauer HV erwarten die Panther am Samstag auch beim Auswärtsspiel in Dresden.
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Zupackende Gegner wie hier der Dessau-Roßlauer HV erwarten die Panther am Samstag auch beim Auswärtsspiel in Dresden.

Handball 2. Bundesliga

Derbyheld der Panther zittert um Einsatz in Dresden

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Die Panther müssen am Samstagabend in der 2. Handball-Bundesliga in Dresden ran.

Fürstenfeldbruck – Gegen Rimpar war Yannick Engelmann mit seinem Treffer in letzter Sekunde noch der umjubelte Derbyheld der Panther. Ob er einen ähnlichen Husarenstreich auch am Samstag beim Spiel der Brucker TuS-Handballer in Dresden gegen den HC Elbflorenz wiederholen kann, steht aber noch in den Sternen. Der Rückraumspieler laboriert seit dem Derby an einer Innenbanddehnung. Spielbeginn in Sachsen ist um 19.30 Uhr.

Engelmann ist nicht der einzige, der mit Blessuren aus dem Rimpar-Spiel hervorging. Bei Johannes Stumpf verschlechterte sich das ohnehin schon seit einiger Zeit lädierte Knie. Bei ihm ist Panthercoach Martin Wild aber etwas zuversichtlicher, was einen Einsatz anbelangt: „Er konnte bereits wieder leicht trainieren.“

Die Absage der geplanten Mittwoch-Partie gegen Ferndorf sieht Wild angesichts der Personalien mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Wir hätten schon gerne gespielt, zumal es ein wichtiges Spiel gewesen wäre“, sagt der Übungsleiter mit Blick auf die Tabelle und die Euphorie nach dem Punktgewinn im Derby. Dass Ferndorf wegen mehrerer Coronafälle im Kader nach wie vor nicht in den Spielbetrieb zurückkehren konnte, sei aber nicht zu ändern.

Nun gilt die ganze Aufmerksamkeit eben dem HC Elbflorenz. Die Panther sind dabei durchaus so etwas wie ein Angstgegner der Sachsen. In der Tat ging noch kein Ligaspiel gegen Elbflorenz für die Panther verloren. In der Drittliga-Spielzeit 2014/2015, als der TuS in der Ost-Staffel eingeteilt war, gab es zwei Siege und damit den Vizemeistertitel vor den Sachsen. Das Hinspiel in dieser Saison gewannen die Brucker mit 33:30. Und auch bei der einzigen Niederlage im Pokalspiel im Jahr 2019 verkaufte sich der damalige Brucker Drittligist gegen die Profis durchaus achtbar.

Trotzdem sieht Wild seine Panther in Dresden in der Außenseiterrolle. Schließlich sei der HC Elbflorenz eine Mannschaft mit hohen Ambitionen, die der Pantherdompteur zumindest mittelfristig in der 1. Bundesliga sieht. Dazu kommt, dass die Sachsen auf eine drei Spiele andauernde Siegesserie blicken können und zuletzt in Bad Schwartau sogar einen Kantersieg mit 14 Toren Differenz gefeiert haben.

Gleichwohl fahren die Panther nicht in den Osten der Republik, um brav die Punkte abzuliefern. Eine Überraschung hält Wild vor allem dann für möglich, wenn seine Spieler es schaffen, das Gegenstoßspiel der Dresdener zu unterbinden. „Wenn wir sie in den Positionsangriff zwingen können, dann haben wir unsere Mittel, um sie vor Probleme zu stellen“, sagt Wild mit Blick aufs Hinspiel. Allerdings kann Dresden wieder auf den einen oder anderen damals fehlenden Spieler bauen.

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