Warten auf den zweiten Erfolg des Jahres: Die Panther wollen gegen Dessau erneut so jubeln, wie hier beim Sensationssieg gegen den Aufstiegskandidaten VfL Gummersbach.
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Warten auf den zweiten Erfolg des Jahres: Die Panther wollen gegen Dessau erneut so jubeln, wie hier beim Sensationssieg gegen den Aufstiegskandidaten VfL Gummersbach.

Handball 2. Bundesliga

Panther im Wettlauf mit der Zeit: TuS bangt vor Dessau-Spiel um den Einsatz zweier Leistungsträger

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck empfangen am Samstag, 19.30 Uhr, den Dessau-Roßlauer HV.

Fürstenfeldbruck – Spielen sie, oder spielen sie nicht? Das ist die bange Frage bei den Panthern vor dem Spiel gegen Dessau-Roßlau am Samstag, 19.30 Uhr, in der Wittelsbacher Halle. Gemeint sind Spielmacher Falk Kolodziej und Abwehr-Ass Tobias Prestele. „Es wird ein Wettlauf mit der Zeit“, sagt Martin Wild, Coach der Brucker TuS-Handballer.

Kolodziej hatte sich beim Sensationssieg gegen Gummersbach einen Muskelfaserriss im Bauch zugezogen, Prestele ist ihm nach einem Trainingsunfall, bei der er mit dem Fuß umknickte, kurz darauf ins Panther-Lazarett gefolgt. Zwar haben die Panther mit einer starken Leistung in Wilhelmshaven bewiesen, dass sie die Ausfälle kompensieren können. Dennoch dürfte es Martin Wild deutlich lieber sein, wenn er auf Kolodziej und Prestele bauen kann.

Ob das gegen Dessau-Roßlau der Fall sein wird, entscheidet sich wohl erst im Zusammenspiel von Wild, Ärzten und den Spielern kurz vor Beginn der Partie. Wild sagt: „Ich bin vorsichtig optimistisch, aber sicher ist noch nichts.“

Mehr Alternativen im Kader für taktische Variationen würden Wild in der Partie sicherlich helfen. Denn der Übungsleiter warnt davor, dass die Gäste aus Sachsen-Anhalt schwer auszurechnen sind. „Die haben gleich mehrere gute Waffen.“ Da sei es schwer, sich drauf einzustellen, so der Trainer.

Zum einen steht mit Philip Ambrosius ein Schlussmann zwischen den Pfosten, den Wild zu den stärksten Torhütern in der 2. Bundesliga zählt. Respekt hat der TuS-Coach außerdem vor den beiden tschechischen Flügelspielern Jakub Hrstka und Jan Zahradnicek. Die beiden kommen zusammen auf 169 Treffer und unterstreichen die Gefährlichkeit des Gegenstoßspiels der Gäste.

Aber auch die Würfe aus dem Rückraum sind bei den Dessauern nicht zu verachten. Zuvorderst sind hier Vincent Sohmann (99 Treffer) und Timo Löser (85 Treffer) zu nennen – beide mit 25 beziehungsweise 21 Jahren noch längst nicht an ihrem sportlichen Zenit angelangt. „Dessau-Roßlau hat viele junge Spieler aus den Top-Nachwuchszentren in Deutschland unter Vertrag“, sagt Wild. Jeder einzelne sei das sehr gut ausgebildet.

Trotzdem hätten die Panther im Hinspiel beinahe einen Punkt entführt. Gescheitert sind die Brucker damit, weil Kolodziej mit einem Siebenmeter nach Ende der regulären Spielzeit an Ambrosius gescheitert war. Eine Rechnung, die der Brucker Spielmacher sicher gerne begleichen würde – sofern es seine Verletzung zulässt.

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