Ausgelaugt: Die Panther um (v.l.) Kapitän Korbinian Lex, Yannick Engelmann und Spielmacher Falk Kolodziej haben nach einem Mammutprogramm schwere Beine und gerieten in Eisenach gehörig unter die Räder.
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Ausgelaugt: Die Panther um (v.l.) Kapitän Korbinian Lex, Yannick Engelmann und Spielmacher Falk Kolodziej haben nach einem Mammutprogramm schwere Beine und gerieten in Eisenach gehörig unter die Räder.

Handball 2. Bundesliga

Schwere Beine lassen Panther straucheln - Brucks TuS kassiert in Eisenach 24:31-Pleite

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Zehn Tore Differenz wie bei der Hinspielniederlage waren es zwar nicht. Trotzdem kamen die Panther beim 24:31 (10:15) in Eisenach sauber unter die Räder.

Fürstenfeldbruck – Zwar waren die Beine der Brucker TuS-Handballer nach sechs Spielen in nur drei Wochen schwer. „Aber so einfach will ich es mir nicht machen“, sagte Coach Martin Wild. „Wir haben auch keinen guten Handball gespielt.“

Dass die Panther im Endspurt noch einen 21:31-Rückstand aufpolierten, war für Wild nur ein schwacher Trost: „Es kann nicht unser Ziel sein, mit weniger als zehn Toren Differenz zu verlieren.“ Zwar fordert die Belastung der letzten Wochen nun ihren Tribut. Das ist laut Wild aber nur ein Faktor im Spiel gewesen.

Schon der Start ins Spiel missriet ziemlich. Eigentlich hatte Wild die Devise ausgegeben, das gefährliche Konterspiel der Thüringer Gastgeber zu unterbinden. Zwei der ersten fünf Gegentore fielen aber aus Gegenstößen heraus. Dazu taten sich die Panther schwer, im Angriff freie Würfe zu kreieren. So lagen sie schnell mit 1:5 hinten.

Dann folgte immerhin eine rund zehnminütige, gute Phase im Brucker Spiel. Allerdings die einzige, die Wild ausmachen konnte. „Da haben wir den Gegenstoß gut verteidigt und waren dann richtig im Spiel. Weniger gut gefiel dem Übungsleiter dann wieder die Phase kurz vor der Pause: „Es ist ärgerlich, wenn man auf 9:9 heran ist und dann doch mit einem 10:15 in die Pause gehen muss.“

In der zweiten Halbzeit setzte sich die Misere fort. Fehlende Durchschlagskraft im Angriff, keine gute Wurfqualität und Unkonzentriertheiten bemängelte der Pantherdompteur bei seinem Rudel. Allzu oft war Eisenachs überragender Torhüter Blaz Voncina Endstation.

Da half es wenig, dass auch Michael Luderschmid im Brucker Kasten rund ein Drittel der Eisenacher Würfe entschärfte. Vor allem der Rückraum der Panther blieb trotz sechs Toren von Yannick Engelmann und drei Treffern von Spielmacher Falk Kolodziej vieles schuldig. „Da erreichte fast keiner seine Normalform“, konstatierte Wild.

Besser wäre es bei den Kreisläufern Julian Prause, Johannes Borschel und Tobias Prestele gelaufen, die eine gute Wurfquote hatten. Und auch die ausgedünnte Flügelposition erwies sich mit Stephan Seitz und Gianni Huber als durchaus effektiv. „Aber die, bei denen es gut lief, haben wir zu wenig ins Spiel gebracht“, sagte Wild.

So stand am Ende eine verdiente Niederlage, wie Wild zugab. Nun gelte es, die Partie schnell abzuhaken und sich für das Spiel gegen Gummersbach – Wild: „In einer Saison mit Zuschauern wäre das ein absolutes Highlight.“ – zu regenerieren.

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