Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck haben ihr Auswärtsspiel beim VfL Lübeck-Schwartau in der 2. Bundesliga mit 26:32 verloren. (Symbolbild)
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Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck haben ihr Auswärtsspiel beim VfL Lübeck-Schwartau in der 2. Bundesliga mit 26:32 verloren. (Symbolbild)

Handball 2. Bundesliga

Nach Niederlage beim VfL Lübeck-Schwartau: Jetzt ist der Abstieg der Panther auch rechnerisch besiegelt

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
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Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck haben ihr Auswärtsspiel beim VfL Lübeck-Schwartau in der 2. Bundesliga mit 26:32 verloren.

Fürstenfeldbruck – Was Realisten schon länger klar war, ist nun auch mathematisch hochoffiziell: Die Zweitliga-Zeit der Panther ist so gut wie vorbei. Nach der 26:32-Niederlage bei Lübeck-Schwartau haben die Brucker TuS-Handballer nun noch zwei Abschiedsspiele im Profihandball. Dann geht es zurück in die 3. Liga.

Es war fast ein wenig ungewohnt: Knapp über 200 Zuschauer fanden sich in der Lübecker Hansehalle ein, um eines der letzten Saisonspiele zu verfolgen. Niedrige Infektionszahlen machten es möglich. Und zunächst sah es auch so aus, als ob die Panther den Fans – auch wenn die naturgemäß den Gastgebern wohlgesonnen waren – ein gutes Spiel liefern wollten. Trotz frühem 1:4-Rückstand bissen sich die Brucker zurück ins Spiel.

„Wir waren lange ebenbürtig und haben uns ordentliche verkauft“, sagte auch Panthercoach Martin Wild über die ersten 35 bis 40 Minuten der Partie. Doch dann passierte das, was in dieser Spielzeit schon oft geschehen war – und was den Panthern vermutlich auch den einen oder anderen Punkt im Abstiegskampf gekostet hat. Die Brucker warfen den gegnerischen Torhüter regelrecht warm.

Bad Schwartaus Keeper Nils Conrad war gerade aus einer längeren Quarantäne zurückgekommen. Und von der schien er sich direkt in die Köpfe der Panther einzunisten. Ob vom Flügel oder vom Kreis oder aus dem Rückraum: Immer wieder brachte Conrad ein Körperteil in die Wurfbahn der Brucker. 40 Prozent der Würfe wehrte er ab.

„Dabei hatten wir mit Louis Oberosler selbst einen guten Rückhalt“, sagte Wild über seinen Youngster. Der hatte zwar nur 20 Prozent Fangquote. Allerdings wehrte er auch sechs, sieben Bälle ab, auf die ein Foulpfiff folgte. Diese gehen nicht in die Statistik ein. Und so fand es Wild am Ende „ein bisschen ärgerlich, dass wir noch mit sechs Toren verloren haben“. Die Bad Schwartauer Sieg gehe in Ordnung. „Aber er war zu hoch.“

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