Ins Scheinwerferlicht der 2. Bundesliga haben sich die TuS-Handballer mit ihrem Sieg über Bayer Dormagen gespielt. Die Panther haben damit erstmals in dieser Saison den letzten Tabellenplatz verlassen.
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Ins Scheinwerferlicht der 2. Bundesliga haben sich die TuS-Handballer mit ihrem Sieg über Bayer Dormagen gespielt. Die Panther haben damit erstmals in dieser Saison den letzten Tabellenplatz verlassen.

Handball 2. Bundesliga

Absage: Wegen zwei Corona-Fällen bei der DJK Rimpar fällt die Panther-Partie aus

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Der TuS Fürstenfeldbruck hätte am Mittwochabend in der 2. Handball-Bundesliga die DJK Rimpar empfangen. Doch die Partie fällt wegen zwei Corona-Fällen aus.

Update:

Fürstenfeldbruck – Es wird wieder nichts mit dem geplanten Derby zwischen den Panthern und Rimpar. Nach dem ersten Anlauf muss nun auch der für Mittwochabend geplante Nachholtermin abgesagt werden. Und wieder ist Corona schuld. Diesmal befinden sich die Unterfranken in Quarantäne.

Ursprünglich sollte das Spiel der Brucker TuS-Handballer gegen die bayerischen Konkurrenten bereits am 24. Oktober ausgetragen werden. Doch dann zerschlugen Coronatests den Plan – und das völlig unnötig, wie sich im Nachgang herausstellen sollte. Vier Personen im Umkreis der Brucker Mannschaft hatten damals ein positives Ergebnis erhalten. Es folgten die Absage, dann Nachtests. Und prompt stellte sich heraus, dass die Ergebnisse im ersten Anlauf falsch positiv waren.

Positive Corona-Tests: Dieses Mal hat es die Wölfe erwischt

Nun gibt es das Déjà-vu für die beiden bayerischen Teams. Allerdings hat es nun die Wölfe aus Rimpar erwischt. „Beim Gegner wurden zwei Spieler positiv getestet, und der Rest der Mannschaft ist folglich in Quarantäne“, berichtet TuS-Abteilungsleiter Michael Schneck. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Durch neuerliche Absage wird die Terminhatz für die Panther immer größer. Es steht auch noch die Nachholpartie gegen Bietigheim auf dem Programm, die für Freitag, 29. Januar, neu angesetzt wurde. Auch dieses Spiel war Mitte November abgesagt worden, weil ein Spieler der Gegner positiv auf das Virus getestet worden war.

Das war die Erstmeldung:

Fürstenfeldbruck – Kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt den Panthern in der 2. Bundesliga. Vier Tage nach dem Sieg gegen Dormagen wartet auf die Brucker TuS-Handballer am Mittwochabend, 20 Uhr, in der Wittelsbacher Halle auch schon die Nachholparty gegen Rimpar. Doch die Strapazen könnten sich lohnen: Bei einem Sieg im Derby würden die Panther erstmals in dieser Saison die Abstiegsplätze verlassen.

„Am Sonntag gab es Regeneration, ab Montag haben wir uns dann auf das Spiel vorbereitet“, berichtet Panthercoach Martin Wild. Die kurze Erholungsphase ist freilich nicht optimal, zumal die Brucker mit ein paar Blessuren zu kämpfen haben. Unter anderem musste sich Kreisläufer Julian Prause gegen Dormagen fitspritzen lassen. „Da müssen wir schauen, dass wir das hinbekommen“, sagt Wild mit Blick auf die Rimpar-Party.

Die TuS-Handballer plagen Verletzungssorgen

Auch ob Johannes Stumpf bereits wieder eingesetzt werden kann, muss sich zeigen. Sicher fehlen wird Torhüter Stefan Hanemann, der schon gegen Dormagen wegen eines Faserrisses passen musste. Michael Luderschmid zeigte aber mit einem tollem Spiel, dass mit ihm auch über die kompletten 60 Minuten gerechnet werden kann. Als Ersatz für den Fall der Fälle kämen Markus Winkler oder Youngster Louis Oberosler in Frage.

Derbyzeit sollte es ursprünglich schon am 24. Oktober heißen. Doch dann zerschlugen Coronatests den Termin – und das völlig unnötig, wie sich im Nachgang herausstellen sollte. Vier Personen im Umkreis der Brucker hatten ein positives Testergebnis erhalten. Es folgte die Absage, dann Nachtests. Und prompt stellte sich heraus, dass die Ergebnisse im ersten Anlauf falsch positiv waren.

Wölfe dienten lange als Vorbilder der Panther

Nun folgt also der zweite Anlauf gegen die Franken, gegen die der TuS bereits vor rund zehn Jahren noch in der Bayernliga spielte. Die kampfstarken Wölfe, wie sich die Rimparer nennen, gelten seitdem als eine Art Vorbild für die Panther, da sie sich unter ähnlichen Voraussetzungen in der 2. Bundesliga etabliert haben.

Zuschauer können erneut nicht zur Derbystimmung beitragen. Es gibt coronabedingt wieder ein Geisterspiel. Allerdings zaubern mittlerweile die Ordner mit Trommeln Stimmung in den Pantherkäfig.

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