Völlig entfesselt: Nach seinem Ausgleichstreffer gab es für Yannick Engelmann (M.) kein Halten mehr.
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Völlig entfesselt: Nach seinem Ausgleichstreffer gab es für Yannick Engelmann (M.) kein Halten mehr.

Handball 2. Bundesliga

Himmlisch - 23:23 in letzter Sekunde: Yannick Engelmann sichert den Panthern einen Punkt

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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In einer dramatischen Schlussphase retteten die Brucker Panther bei der DJK Rimpar ein Remis. Yannick Engelmann avancierte zum Held des Abends.

Fürstenfeldbruck – Kassieren die Panther die siebte Niederlage in dieser Saison mit einem Tor Unterschied? Das war die bange Frage in der spannenden Schlussphase beim Derby in Rimpar. Die Antwort gab Yannick Engelmann und es war ein klares „Nein“. Der Rückraumspieler der Brucker TuS-Handballer traf in letzter Sekunde zum verdienten 23:23 (11:11)-Endstand.

Nur allzu oft haben die Panther in dieser Spielzeit in letzter Sekunde noch Punktgewinne verpasst. Nun zeigte die Mannschaft von Trainer Martin Wild, dass es auch andersrum geht. Und vor allem: Die Panther haben die vom Coach geforderte Reaktion nach der schwachen Leistung im vergangenen Spiel gegen Dessau-Roßlau gezeigt.

Zwar gab es auch dieses Mal wieder einen Durchhänger. Zu Beginn der zweiten Halbzeit leisteten sich die Brucker zu viele Fehler und gerieten bis zur 46. Minute mit 14:18 in Rückstand. Bei zwei oder drei etwas zu hektischen Abschlüssen kamen schon Erinnerungen an das Dessau-Spiel auf. Doch dieses Mal fanden die Panther wieder zurück in die Spur.

In die Karten könnte ihnen gespielt haben, dass die Rimparer ein Déjà-vu der anderen Art erlebten: Waren es im Hinspiel noch die Panther, die durch eine Verletzung von Alexander Leindl und die rote Karte von Falk Kolodziej dezimiert wurden, so erwischte es dieses Mal die Franken.

Dominik Schömig stand keine drei Minuten auf dem Platz, als er von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt wurde. Grund war ein Gesichtstreffer gegen TuS-Kapitän Korbinian Lex. In der Schlussphase musste dann auch Rimpars überragender Torhüter Marino Mallwitz verletzt das Feld räumen, nachdem er unglücklich mit dem Kopf gegen den Pfosten geknallt war.

Letztlich dürfte das aber nicht spielentscheidend gewesen sein, zumal Ersatzkeeper Andreas Wieser sogar noch einen Siebenmeter gegen Kolodziej hielt. Trotzdem: „Wir haben wieder mal tolle Moral bewiesen“, sagte Wild. Und was noch wichtiger ist: „Dieses mal wurden wir auch belohnt.“ Fünf Sekunden standen noch auf der Uhr, als der TuS einen Freiwurf bekam. Der Ball landete bei Engelmann, der mit einem Durchbruch eiskalt einnetzte. Danach gab es für die Panther kein Halten mehr.

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