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Standen vor verschlossenen Türen: Die Spieler des Eichenauer SV hatten erst spät von der Absage ihrer Partie erfahren. Die freie Zeit vertrieben sie sich, indem sie das einzige stattfindende Spiel der Liga zwischen dem TSV Lohr und der DJK Rimpar II am Handy im Livestream verfolgten.
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Bereits am vergangenen Spieltag standen die Eichenauer Handballer vor verschlossenen Türen.

Handball

Corona durchkreuzt den Bayernliga-Start: Eichenau und Fürstenfeldbruck warten weiter auf ihr erstes Spiel

  • vonHans Kürzl
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Der Spielbetrieb in der Handball-Bayernliga wird weiterhin von Corona ausgebremst. Leidtragende sind der Eichenauer SV und der TuS Fürstenfeldbruck II.

Eichenau/Fürstenfeldbruck – Mit dem Eichenauer SV und der Zweitvertretung des TuS Fürstenfeldbruck hat der Landkreis immerhin zwei Vertreter in der höchsten Handballklasse des Freistaats Bayern. Nutzt aber nichts, denn beide Vereine haben coronabedingt noch kein einziges Punktspiel bestritten. Durchaus möglich, dass das Derby am Nachmittag des 25. Oktober in der Wittelsbacher Halle für die zwei Teams zur Saisonpremiere wird.

Während der TuS zumindest noch darauf hoffen kann, am Samstag in Anzing anzutreten, muss sich der ESV für den gleichen Tag definitiv auf Trainingsbetrieb einstellen. Das Heimspiel fällt flach, weil der an sich vorgesehene Gegner TSV Roßtal kurz vor Saisonbeginn seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hatte.

Die Partie am vergangenen Wochenende beim TV 1861 Erlangen-Bruck hatte der ESV jedoch von seiner Seite aus absagen müssen. Ein Mitglied der Mannschaft hatte beruflich Kontakt zu einem positiv auf Corona Getesteten. Da bis zum Vortag des Spiels das Testergebnis nicht vorlag, entschieden sich die Eichenauer zur Absage. Mittlerweile kann man aber aufatmen. Das Testergebnis des Spielers fiel negativ aus, teilte der Eichenauer SV auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Trotzdem bleibt eine gewisse Ratlosigkeit, wie ESV-Co-Trainer Oliver Leukert gestand: „Mir fehlt aktuell etwas die Fantasie, wie es weiter gehen soll.“ Denn nach zwei Spieltagen konnten in der Bayernliga überhaupt erst vier Spiele ausgetragen werden. Kurioserweise haben mit der SG DJK Rimpar II und dem TSV Lohr zwei Klubs ihr volles Programm bislang trotzdem absolviert – als Einzige in der Liga.

Im Spielplan der bis Mitte Mai 2021 laufenden Saison ist allerdings bis auf Weihnachten, Silvester und Ostern keine einzige Pause vorgesehen. „Wie soll da alles nachgeholt werden?“, fragt Leukert. Ob oder welchen Plan B der Verband habe, entziehe sich seiner Kenntnis. Zudem lasse die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie weiterhin alles andere als einen Normalbetrieb erwarten., findet auch ESV-Chefcoach Aleksandar Radukic: „Es ist sehr schwer, überhaupt etwas vorherzusagen.“ Es bleibe nur die Hoffnung, dass es dann wenigstens am 25. Oktober losgehe.

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