Der hart erkämpft Sieg gegen Elbflorenz hat die Panther nicht nur viel Kraft gekostet. Gleich mehrere Spieler verletzten sich beim Heimspiel in der Wittelsbacher Halle. TuS-Trainer Martin Wild steht nun vor der schwierigen Aufgabe, für das Spiel gegen Hamburg eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu bekommen.
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Der hart erkämpft Sieg gegen Elbflorenz hat die Panther nicht nur viel Kraft gekostet. Gleich mehrere Spieler verletzten sich beim Heimspiel in der Wittelsbacher Halle. TuS-Trainer Martin Wild steht nun vor der schwierigen Aufgabe, für das Spiel gegen Hamburg eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu bekommen.

Handball

Die Brucker Panther haben eine weite Auswärtsreise nach Hamburg vor sich

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Die Panther des TuS Fürstenfeldbruck müssen in der 2. Handball-Bundesliga zum Auswärtsspiel beim HSV Hamburg fahren.

Fürstenfeldbruck – Ihren ersten Saisonsieg gegen Elbflorenz haben die Panther mit zwei verletzten Leistungsträgern teuer bezahlt. Und jetzt wartet noch eine Reise durch ganz Deutschland – und das unter der Woche: Am heutigen Mittwoch um 20 Uhr treten die TuS-Handballer beim HSV Hamburg an.

Der Spielplan meint es nicht gerade gut mit den Panthern. Eine der drei weitesten Auswärtsfahrten müssen die Brucker an einem Mittwoch absolvieren. Für die einen heißt das, dass sie zwei Tage Urlaub investieren müssen. Auf einige andere wartet eine strapazenreiche Rückreise noch in der Nacht. Doch das sind noch die geringsten Sorgen, die Panthercoach Martin Wild plagen. Er muss sich vielmehr mit einer ganzen Reihe personeller Ausfälle herumschlagen.

Vor allem um Johannes Stumpf zittern die Panther. Bei ihm wurde gegen Elbflorenz das Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen. Ob das sogar das Saisonende bedeutet, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Auch Max Horner droht mit einer Ellbogenblessur ein längerer Ausfall. In Hamburg kann er laut Wild auf jeden Fall nicht auflaufen. Dazu fällt auch Alexander Leindl weiter aus. Und bei Sebastian Meinzer entscheidet sich erst kurzfristig, ob er trotz Beruf die Fahrt antreten kann. „Er wollte nicht mitkommen, aber nach den Ausfällen müssen wir schauen, ob wir da noch was drehen können“, sagt Wild. Bei Tobi Prestele wurde zwar eine schmerzhafte Rippenprellung diagnostiziert. Er soll aber spielen. „Wir müssen die Verletzungsprobleme erst einmal wegstecken“, sagt Wild.

Andererseits habe seine Truppe in Hamburg nichts zu verlieren. Der HSV sei mit seiner jungen und eingespielten Mannschaft klarer Favorit. „Hamburg hat große Ambitionen und will mittelfristig sicher zurück in die 1. Bundesliga“, glaubt der Panther-Coach. Mutig wollen die Brucker im hohen Norden dennoch antreten. „Wenn Hamburg nicht bei 100 Prozent ist, sind wir zur Stelle“, sagt Wild.

Doch zuvor wartet eine lange Anreise. Bereits um 9 Uhr morgens startet am Spieltag der Zug. In Hamburg bleiben den Panthern zwei bis drei Stunden im Hotel, um sich die Fahrt aus den Knochen zu schütteln. Dann geht es in die Halle. Ein Teil der Brucker wird nach dem Spiel die Nacht in der Hansestadt verbringen. „Einige von uns müssen aber gleich wieder zurück“, beschreibt Wild das Los der arbeitenden Amateure, die keine zwei Tage Urlaub nehmen konnten – darunter auch er selbst. Kurz vor 23 Uhr fährt der Zug zurück. Bei Ankunft in den Morgenstunden bleibt da nur der Schlaf im Zug.

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