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Corona-Höchstwert in Deutschland: RKI-Chef Wieler jetzt LIVE - „Wir müssen wieder mit mehr Toten rechnen“

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Derbys vor vollen Zuschauerrängen, wie hier bei der Partie Eichenau gegen Unterpfaffenhofen, wird es nach Einschätzung des Bayerischen Handballverbands so schnell nicht geben.
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Derbys vor vollen Zuschauerrängen, wie hier bei der Partie Eichenau gegen Unterpfaffenhofen, wird es nach Einschätzung des Bayerischen Handballverbands so schnell nicht geben.

Handball

Eichenau blickt skeptisch auf den Bayernliga-Start

  • vonHans Kürzl
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Das große Kribbeln will sich bei Bayernliga-Aufsteiger Eichenauer SV vor dem Start der Handball-Saison am Samstag, 3. Oktober, 18 Uhr, noch nicht so recht einstellen. 

Eichenau – „Wir sind glücklich, überhaupt spielen zu können, trotzdem ist die Stimmung etwas komisch“, sagt Trainer Aleksandar Radukic vor dem Heimspiel gegen Mitaufsteiger ASV Cham. Er sei sehr gespannt, wie alles in der Praxis aussehen wird mit den Corona-Regeln, mit der Atmosphäre und dem Gefühl für den Wettkampf.

Das mit der Ungewissheit bezieht der Serbe auch auf die Liga allgemein, die in dieser Saison aus 15 Mannschaften bestehen wird. „Viele haben mit organisatorischen oder finanziellen Problemen zu kämpfen, bei vielen kennen wir den Kader nicht.“ Es sei daher sehr schwer einzuschätzen, welches Team welche Rolle spiele, so Radukic. Für seine Mannschaft sieht er, „dass das Ziel nur der Klassenerhalt ist“.

Den hatte der ESV vor zwei Jahren in seiner ersten Bayernliga-Saison letztendlich ziemlich eindeutig verpasst. Zwar bewies die Radukic-Truppe immer wieder, dass sie in der höchsten bayerischen Klasse mithalten kann. Doch in letzter Konsequenz fehlte es an Routine oder Cleverness. Bisweilen war auch der Kader nicht breit genug aufgestellt.

Daraus hat man laut Radukic die Lehren gezogen. Drei neue Spieler hat der ESV für den Rückraum geholt. „Nun sind wir breiter aufgestellt“, sagt Radukic. Auf jeder Position zwei gute Alternativen zu haben, sei gegenüber der ersten Saison in der Bayernliga ein Vorteil.

In Punkte umsetzen soll das zum einen der 24-jährige Leo Reichenberger, der bislang beim Bezirksoberligisten Schwabmünchen zu den Top-Scorern zählt. Den Defensivbereich stabilisieren soll der 33-jährige Sven Küther vom FC Bayern München (Bezirksoberliga) und der 25 Jahre alte Lukas Behm vom HAT München. Letzterer ist als Allrounder vielseitig einsetzbar.

Das Quartett der Neuzugänge macht der 42-jährige Keeper Lars Harzfeld komplett. Beruflich bedingt, er ist bei der Bundeswehr, war Harzfeld schon bei vielen Vereinen unterwegs. „Die Vier werden vielleicht nicht sofort eine führende Rolle haben“, bleibt Radukic vorsichtig. Aber sie seien eine Verstärkung und hätten sich bereits gut in das Team eingegliedert.

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