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HCD-Gegner TSV Wolfschlugen strotzt vor Selbstbewusstsein

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Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollen die HCD-Frauen den TSV Wolfschlugen bezwingen. Deren Auftaktsieg hat Gröbenzell-Coach Stefan Weidinger mächtig beeindruckt.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollen die HCD-Frauen den TSV Wolfschlugen bezwingen. Deren Auftaktsieg hat Gröbenzell-Coach Stefan Weidinger mächtig beeindruckt. © Peter Weber

Nach der Niederlage im bayerischen Derby gegen den Topfavoriten aus Regensburg haben die Spielerinnen von HCD-Trainer Stefan Weidinger die Niederlage die Woche über aufgearbeitet.

Gröbenzell – Jetzt blicken sie zuversichtlich der zweiten Saisonbegegnung am Sonntag, 17 Uhr beim TSV Wolfschlugen entgegen.Die Gastgeber aus dem baden-württembergischen 6.800-Einwohner zählenden Wolfschlugen im Landkreis Esslingen haben beim 24:20-Auswärtssieg gegen den TSV Haunstetten viel Selbstbewusstsein für den Heimauftritt gegen die Gröbis getankt. Auch wenn wegen der ständig steigenden Zahl an Corona-Erkrankten keine Zuschauer erlaubt sind, so will die Mannschaft von Trainer Rouven Korreik den Heimvorteil nutzen. Gern erinnern sich auch die „Hexabanner-Mädels“ – so der Spitzname des Wolfschlugener Teams –an die Spiele in der abgebrochenen vergangenen Saison, als sie beide Begegnungen gegen die Gröbis mit jeweils fünf Toren Unterschied gewinnen konnten. Das gibt zusätzlich Selbstvertrauen.

Doch auch Gröbenzell geht nicht sonderlich geknickt in das zweite Saisonspiel. Insgesamt sei es gegen Regensburg ein ordentlicher Auftritt gewesen, sagt HCD-Trainer Weidinger. „Einstellung und Motivation haben gepasst.“ Die taktischen Fehler, die man gegen so eine Topmannschaft gemacht habe, wurden angesprochen. „Die dürfen wir uns natürlich auch gegen eine Mannschaft wie Wolfschlugen nicht leisten“, meint Weidinger, der die Gastgeber am Ende unter den Top-Drei sieht.

Er habe sich das Video des Spiels Hexabanner-Mädels in Haunstetten angeschaut. „Wolfschlugen gab eine bärenstarke Vorstellung ab“, so Weidinger. Vor allem vor Spielmacherin Julia Bauer, die vom Zweitligisten TG Nürtingen wieder zu ihrem Heimatverein zurückkehrte, hat den Gröbenzeller Coach beeidnruckt. Mit welcher Taktik Weidinger in Wolfschlugen ins Spiel gehen will, das wird er kurzfristig entscheiden. Am Samstag absolviert die Mannschaft nochmals ein Training. Zwar ist Beatrice Mazzucco wieder dabei, aber mit Jana Epple (Mittelhandbruch) und Ramona Nittel sowie Alina Watzlowik (beide Bänderriss) muss Weidinger auf drei Spielerinnen weiterhin verzichten.

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