Bis sich in der Wildmooshalle wieder zwei Drittliga-Teams gegenüberstehen, wird es noch mindestens bis Januar dauern.
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Bis sich in der Wildmooshalle wieder zwei Drittliga-Teams gegenüberstehen, wird es noch mindestens bis Januar dauern.

Handball

HCD Gröbenzell: 3. Liga pausiert trotz Profi-Status bis Januar

  • vonDieter Metzler
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Die Sportler der 3. Handball-Ligen bewegen sich in einer eigenen Welt zwischen Berufs- und Hobby-Handballer. 

Gröbenzell – Eindeutige Lösungen für semiprofessionelle Spielklassen aber kennen die Corona-Bestimmungen nicht. Während der Amateursport runterfahren musste, darf der Profisport ohne Zuschauer weitermachen. Und was wären die 3. Ligen da nun gerne? Profi- oder Amateurligen? Diese Frage schien gelöst zu sein. Nach Auffassung des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Handballbundes (DHB) zählt der Handball in den 3. Ligen und der Jugendbundesliga (JBLH) in den Bereich Profisport. Trotzdem pausiert der Spielbetrieb in der 3. Liga bis zum Jahresende.

Nach dem erneuten Lockdown sollte die Saison am 21. November mit der Begegnung des HCD gegen den TuS Metzingen fortgesetzt werden. Doch nun setzte der DHB den Spielbetrieb sämtlicher 3. Ligen und der JBLH bis zum Jahresende aus. Eine Wiederaufnahme beabsichtigt der Verband derzeit zum Wochenende 9./10. Januar 2021.

Verband will flexibel auf die ständig wechselnden Umstände reagieren

Der Entscheidung vorausgegangen waren zwei Videokonferenzen des DHB mit den Vereinen aus den 3. Ligen. „Wir verstehen die Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität“, erklärt DHB-Vorstand Mark Schober. „Wir müssen mit Blick auf die Gesundheit aller immer verantwortungsvoll handeln, aber auch weiter mutig das Mögliche planen – mit der Bereitschaft, sehr flexibel zu reagieren.“

Mit welchem Spielsystem es im neuen Jahr weitergehen soll, wird wohl in einer dritten digitalen Aussprache geklärt werden. Vieles wird dabei davon abhängen, wie sich die Pandemie entwickelt. Zur Diskussion stehen zwei Varianten zur Spielfortsetzung, teilte HCD-Co-Trainer Harald Fischer dem Tagblatt mit. In beiden Versionen soll zunächst die Hinrunde zu Ende gespielt werden.

Zwei Varianten zur Saisonfortführung stehen zur Debatte

Danach stehen folgende zwei Möglichkeiten zur Debatte: So sieht Variante eins vor, dass die ersten Sechs in einer Play-up-Runde gegeneinander antreten und den Meister und Aufsteiger ausspielen und die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zwölf in einer Play-down-Runde die Absteiger. Die zweite Variante sieht vor, dass der erste gegen den achten, der zweite gegen den siebten und so weiter antritt, um am Ende den Meister zu ermitteln. Die Neunt- bis Zwölftplatzierten sollen in gleicher Art und Weise die Absteiger ausspielen.

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