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Der Fan-Liebling spielt wieder für die Panther: Johannes Stumpf kehrt zurück

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Von: Andreas Daschner

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Will sich wieder ins Getümmel stürzen: Johannes Stumpf (in Schwarz).
Will sich wieder ins Getümmel stürzen: Johannes Stumpf (in Schwarz). © Peter Weber

Er war mit seinem unbändigen Kampfeswillen einer der großen Publikumslieblinge im Pantherkäfig. Jetzt ist er wieder zurück. Die Rede ist von Johannes Stumpf.

Fürstenfeldbruck – Der Rückraumspieler hatte vor einem Jahr seine Karriere eigentlich beendet. Doch nun hat ihn die Lust am Handball wieder gepackt. Stumpfs Rücktritt hatte sowohl körperliche als auch zeitliche Gründe. Die Blessuren sind mittlerweile auskuriert. Und sein Lehramtsstudium hat der 28-Jährige zumindest an der Uni beendet. Nun steht das Referendariat an – das den Rückkehrplänen noch einen kleinen Strich durch die Rechnung machen könnte. „Wir hoffen, dass Josy das Referendariat in München absolvieren kann“, sagt Panthercoach Martin Wild. Klar ist immerhin, dass Stumpf in Bayern bleiben wird. Die Entfernung zum Ort des Referendariats wird sich darauf auswirken, wann und wie oft er das Panthertrikot überstreifen kann. So oder so: „Emotional ist Josys Rückkehr für uns natürlich ein Knaller“, sagt Wild. Auch wenn der Rückraumspieler ein Jahr lang nicht mehr aktiv war.

Neben Stumpf und den bereits bekannten Valentin Schell, Marco Silvestri und Ivan Bilic (alle von den Allacher Bundesliga-Junioren) stehen noch zwei weitere Neue bei den Brucker TuS-Handballern fest: Aus Günzburg kommt Manuel Riemschneider. Der Eichenauer, der immer noch in der Landkreisgemeinde lebt, hat vergangenes Jahr seine erste Spielzeit in der 3. Liga absolviert. Auf der Position des Torhüters haben sich die Panther die Dienste von Sebastian Allmendinger gesichert. Der Keeper war bereits im Juniorenalter einmal für den TuS aktiv. Zuletzt spielte er in Unterhaching, war aber von einer langen Verletzung ausgebremst worden. In Bruck will er wieder zurückfinden, wird hinter Michael Luderschmid und Bilic aber erst einmal die dritte Geige spielen. Wild ist froh, dass er mit Riemschneider und Stumpf zwei gestandene Spieler gefunden hat. „Ich denke, wir haben eine spannende Mannschaft auf die Beine gestellt.“ Und die ist noch nicht komplett. Zwei Neue hat Wild noch im Auge. Deren Verpflichtung ist aber noch nicht fix, weshalb er sich bei den Namen in Schweigen hüllt.

Einsame Streiter sind die Panther in ihrer Drittliga-Staffel. Sie sind der einzige bayerische Vertreter unter lauter Baden-Württemberger Teams. Mit Mannschaften wie Leutershausen, Pforzheim und der Reserve der Rhein Neckar Löwen sieht Wild „die stärkste Drittliga-Staffel in diesem Jahr“. Fest steht auch der Gegner für das Pokal-Duell, das voraussichtlich am 27. August im Pantherkäfig stattfindet. Hier gibt es ein bayerisches Derby, und zwar gegen Rimpar. Ein Los, mit dem Wild nur bedingt glücklich ist. „Wir bestreiten eine Woche vor dem Spiel unser Trainingslager und ein Testspiel in Rimpar“, sagt er. Trotz zweier Spiele in kurzer Zeit gegen den gleichen Gegner sagt Wild: „Es ist aber natürlich trotzdem ein attraktives Los.“ (Andreas Daschner)

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