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HCD Gröbenzell II siegt doppelt - Jetzt ist sogar der direkte Klassenerhalt wieder in Reichweite

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Erfolgreich verteidigt: Im Derby gegen die HSG Würm-Mitte II ließen die Frauen des HCD Gröbenzell II (weiße Trikots) kaum etwas anbrennen. Die Defensive stand stabil, die Offensive traf zuverlässig.
Erfolgreich verteidigt: Im Derby gegen die HSG Würm-Mitte II ließen die Frauen des HCD Gröbenzell II (weiße Trikots) kaum etwas anbrennen. Die Defensive stand stabil, die Offensive traf zuverlässig. © Dagmar Rutt

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem HCD Gröbenzell II: Er schlug die HSG Würm Mitte II und den TSV Herrsching.

Gröbenzell – Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Handball-Landesliga hat der HCD Gröbenzell II gemacht. Das Team von Trainer Frank Graf gewann beide Derbys am Wochenende. Erst schlug es die HSG Würm-Mitte mit 32:23, dann den TSV Herrsching mit 27:20. Auch von teils unverständlichen Schiedsrichter-Entscheidungen in beiden Begegnungen ließen sich die Gröbenzellerinnen nicht aus der Ruhe bringen.

Gegen die HSG Würm-Mitte II nahmen die Frank-Schützlinge schnell das Zepter in die Hand und dominierten die Partie – obwohl die HSG gleich fünf Spielerinnen aus dem Drittliga-Team im Kader hatte. Immer wieder angetrieben von Belen Gettwart (elf Tore) setze der HCD Nadelstiche. Hinzu kam, dass beide Torfrauen der Gäste ein sicherer Rückhalt waren, während die Gräfelfinger Torfrau nicht zu ihrer Form fand. Bis zur Pause zogen die Gröbis auf 17:10 davon.

Aufgedreht und motiviert kamen die HCD-Frauen aus der Kabine. Über einen 7:0 Lauf wurde der Vorsprung bis zur 53. Minute auf elf Tore ausgebaut. Selbst eine kleine Schwächeperiode und wiederholt unverständliche Schiedsrichter-Pfiffe gegen den HCD brachten den Gröbenzeller Derby-Sieg nie in Gefahr.

Trainer Frank Graf: „Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui“

Nur 24 Stunden später stand zu Hause gegen den TSV Herrsching schon das nächste richtungsweisende Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Doch dieses Mal taten sich die Gröbis schwerer. „Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui“, war Trainer Frank Grafs Resümee. Die anfängliche Euphorie aus dem Spiel gegen Würm setzte sich bis zur 37. Minute fort. Da führte der Gastgeber mit 18:10.

Dann kam ein Bruch ins HCD-Spiel, und die Gäste konnten bis auf vier Tore (18:14) verkürzen. In dieser Phase trat wieder die alte Schwäche des HCD zutage: technische Fehler, zu kurze Abspiele und Fangfehler. Das nutzen die Gäste aus. Doch dann zeigte wieder Belen Gettwart, welche handballerischen Fähigkeiten sie besitzt. Ihr Tor zum 22:17 hatte Signalwirkung. Von nun an dominierten wieder die Gröbis – auch wenn das Schiedsrichtergespann es ihnen nicht leicht machte. Die Herrschingerin Julia Niemietz bekam für ihre ständig unfair geführten Attacken gegen Gettwart erst in der 58. Minute eine Zeitstrafe.

Am Samstag steht das letzte Saisonspiel für den HCD auf dem Programm. Mit einem Sieg über Kissing wäre ein Relegationsplatz sicher. Sollte die HSG Würm-Mitte II am heutigen Dienstag gegen Vaterstetten patzen, könnte der HCD sogar den direkten Klassenerhalt feiern. (Wolfgang Eichmann)

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