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Unterpfaffenhofen unterliegt Ottobeuren: Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner

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Obenauf war am Ende das Team des TSV Ottobeuren (in Gelb).
Obenauf war am Ende das Team des TSV Ottobeuren (in Gelb). © SC Unterpfaffenhofen

Nur ein Punkt aus zwei Spielen gegen direkte Konkurrenten – der SC Unterpfaffenhofen muss nach dem 31:35 beim TSV Ottobeuren um den Klassenerhalt bangen.

Germering – Besonders bitter für die Unterpfaffenhofener war, dass der mit neun Treffern erfolgreichste Werfer Sedric Tafelmeier in der zweiten Halbzeit ohne Gegnereinwirkung mit einer schweren Knieverletzung ausscheiden musste. Er wird in dieser Saison wohl nicht mehr für den SCU zum Einsatz kommen.

Dabei war das Team von Trainer Chris Dück mit der berechtigten Hoffnung ins Allgäu gefahren, den Kontrahenten mit einem Sieg in der Tabelle zu überflügeln. Doch aus den von beiden Seiten fehlerhaft und nervös geführten Anfangsminuten kamen die Gastgeber besser heraus. Es war aber auch die einzige Phase, in der SCU ergebnistechnisch auf Augenhöhe lag. „Wir haben dann keinen Zugriff mehr auf den Angriff des Gegners bekommen“, musste Coach Dück feststellen. Hinzu kam, dass einige Spitzenspieler nicht ihr Leistungsvermögen abrufen konnten.

Vergebliche Aufholjagd im zweiten Durchgang

Das konnte auch nicht damit ausgeglichen werden, dass sich Vitus Batzer, Lukas Donaubauer und der aus der zweiten Mannschaft geholte Christopher Büttner mächtig ins Zeug legten. Das Trio hatte Mitte der zweiten Halbzeit sogar noch eine Aufholjagd gestartet. Doch auf mehr als zwei Tore kam der SCU nie mehr heran.

„Jetzt wird es ganz schwer“, sagt Dück. Zumal auch die Konkurrenz nicht mitspielte. Der HSG Würm-Mitte gelang in Herrsching ein durchaus überraschender Erfolg. Aus Unterpfaffenhofener Sicht ist nun der Ausgang der nächsten Partien alternativlos: „Wir sind zum Siegen verdammt“, so Dück. Doch allein im März warten dicke Brocken auf den SC Unterpfaffenhofen: Niederraunau, Würm und Allach – alle auswärts. (Hans Kürzl)

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