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Unterpfaffenhofen feiert mühevollen Sieg gegen dezimierte Immenstädter

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Mussten sich durchbeißen: Der SC Unterpfaffenhofen (hier in Weiß: Sedric Tafelmeier) feierte gegen Immenstadt seinen zweiten Saisonsieg.
Mussten sich durchbeißen: Der SC Unterpfaffenhofen (hier in Weiß: Sedric Tafelmeier) feierte gegen Immenstadt seinen zweiten Saisonsieg. © Peter Weber

Der SC Unterpfaffenhofen hat sein zweites Saisonspiel in der Landesliga gewonnen. Der SCU schlug Immenstadt mit 27:24.

Germering – Es war eine hartes Stück Arbeit, das der SC Unterpfaffenhofen für seinen zweiten Saisonsieg gegen den TV Immenstadt leisten musste. Gut 20 Minuten brauchte die Mannschaft von Trainer Chris Dück, um ins Spiel zu finden. Am Ende stand ein 27:24 (15:13)-Erfolg. Vitus Batzer war mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer des SCU, gefolgt von den je viermal erfolgreichen Thomas Obernöder und Jonas Tanzer.

Immenstadt hat nur einen Ersatzspieler dabei

Dass die Gäste aus dem Oberallgäu nur mit einem Mann auf der Ersatzbank angetreten waren, geriet für die Unterpfaffenhofener kaum zum Vorteil. „Gegen solche Teams tun wir uns immer schwer“, erklärt Coach Dück. So verstanden es die Immenstädter dank einiger routinierter Spieler immer wieder das Tempo gut rauszunehmen. „Würde ich in so einer Situation auch machen“, sagt Dück.

Dass er nach der Schlusssirene kräftig durchgeatmet hatte, war ihm anzumerken. Entspannt könne man ehnicht sein, wenn man mit vier Niederlagen startet. „So gesehen war der Sieg gegen Würm wichtig und der heute erst recht“, betont der Unterpfaffenhofener Coach. Nach dem eigenen 1:0 musste seine Mannschaft den Gästen lange hinterhecheln, sie lag teilweise mit drei Treffern im Rückstand. Erst dreieinhalb Minuten vor der Pause konnte das Dück-Team wieder das Gefühl einer Führung genießen.

Erst kurz vor Schluss fällt die Entscheidung

Die gab der Gastgeber zwar dann nicht mehr her. Der zwei Punkte so richtig sicher sein konnte sich der SCU aber erst, nachdem Batzer 57 Sekunden vor Schluss zum 26:23 getroffen hatte. Entsprechend emotional reagierten Spieler und Trainergespann auf der Bank. Der Sieg sei „in unserer Situation schon Pflicht“ gewesen, sagt Dück. Ähnlich schätzt der Trainer die kommenden Duelle gegen die pluspunktgleichen Ottobeurener und gegen Schlusslicht Gundelfingen ein.

Für SCU-Trainer Chris Dück war aber nicht nur der Auftritt seiner Mannschaft Anlass zur Freude. Er wurde vergangene Woche auch Vater einer Tochter. „Alles gut“, war am Ende des Tages sein zufriedener Kommentar.

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