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Unterpfaffenhofens Trainerduo gewinnt sein letztes Heimspiel

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Hören zum Saisonende auf: Die SCU-Trainer (v.l.) Chris Dück und Max Boigner.
Hören zum Saisonende auf: Die SCU-Trainer (v.l.) Chris Dück und Max Boigner. © SC Unterpfaffenhofen

Trotz des Heimerfolgs über Ottobeuren hadert Unterpfaffenhofen mit dem Ergebnis. Der Sieg fiel ein Tor zu knapp aus, um den direkten Vergleich zu gewinnen.

Germering – Die Pflicht hat der SC Unterpfaffenhofen erfüllt: Platz fünf, und damit die Teilnahme an der Relegation und die Chance auf den Nicht-Abstieg bleiben erhalten. Doch auch nach dem 28:25 (11:9)-Sieg gegen den TSV Ottobeuren muss der SCU seine letzten beiden Partien gewinnen – und bis zum letzten Saisonspiel auch den Rechenschieber auspacken.

Wie die Konkurrenz spielt und die direkten Vergleiche werden für die Abschlusstabelle eine Rolle spielen. Den direkten Vergleich gegen Ottobeuren hätte man gewonnen, wäre der Erfolg mit vier Toren oder mehr Unterschied ausgefallen. Bis genau 46 Sekunden vor Spielende war man auf einem guten Weg dazu. Lukas Donaubauer, mit sieben Toren neben Vitus Batzer erfolgreichster Unterpfaffenhofener, trat beim Stand von 28:23 zum Siebenmeter an. Vier hatte Donaubauer vorher versenkt, diesen nicht. Im Anschluss ließen sich die Gastgeber noch zwei Treffer einschenken.

Acht Zeitstrafen für die Unterpfaffenhofener

„Da haben wir es uns selbst zuzuschreiben“, haderte Handballsprecher Helmut Schreiner mit der verpassten Chance. Allerdings war auch das Unparteiischen-Duo nicht eben der Freund der Gastgeber, was sich an acht Zeitstrafen für den SCU festmachen lässt, während die Gäste nur zweimal in der gesamten Partie eine Unterzahl zu überstehen hatten.

So gab es im letzten Heimspiel des Trainerduos Chris Dück und Max Boigner auf Unterpfaffenhofener Platte nicht ganz das erwartete Happy-End. Vor der Partie hatten die beiden ihr Ausscheiden bekannt gegeben. Dück arbeitete vier Jahre beim SCU, Boigner drei. Beide gaben private Gründe an, warum sie am Ende der Saison erst einmal eine Pause einlegen wollen. Allerdings ist geplant, dass sie den Unterpfaffenhofenern in beratender Funktion weiter helfen. Vorher allerdings gilt die Konzentration noch der Landesliga. Die für kommenden Samstag beim TV Gundelfingen vorgesehene Partie wird verlegt. In der dortigen Halle werden Flüchtlinge untergebracht. (Hans Kürzl)

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