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Tabellenführung verteidigt: Gegen Erlangen hat Gröbenzell den längeren Atem

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Von: Dieter Metzler

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Einmal mehr die überragende Werferin für den HCD Gröbenzell war Saskia Putzke (l.).
Einmal mehr die überragende Werferin für den HCD Gröbenzell war Saskia Putzke (l.). © Peter Weber

Mit einem 34:26-Sieg (13:10) über den HC Erlangen hat der HCD Gröbenzell in der Wittelsbacherhalle die Tabellenführung in der 3. Liga verteidigt.

Gröbenzell – Nach der bisher einzigen erlittenen Saison-Niederlage im September gegen Haunstetten fühlten sich diesmal die HCD-Frauen im „Pantherkäfig“ der Brucker Handballer heimisch. Was am Ende der 60 Minuten vom Ergebnis her so souverän aussieht, hatte der Mannschaft von Trainer Stefan Weidinger letztlich aber viel Schweiß abverlangt. Lange Zeit war die Partie offen und erst gegen Ende konnten sich die Gröbis entscheidend absetzen.

Eng verliefen die ersten 30 Minuten des bayerischen Derbys. Anfangs konnte keine der beiden Teams davonziehen. Erst nach 20 Minuten hatten sich die Gröbis einen Drei-Tore-Vorsprung herausgespielt, ihn sogar auf fünf Treffer ausbauen können. Aber bis zur Halbzeitpause war Erlangen wieder auf drei Tore heran. „Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden“, berichtet Weidinger. Sowohl in der Verteidigung, als auch im Angriff leistete man sich ungewöhnlich viele Fehler. „In dieser Phase des Spiels haben wir einfach keinen guten Job gemacht.“

Saskia Putzke trägt ihr Team zum Sieg

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit lief das Spiel bei den Gröbis überhaupt nicht. „Was uns noch im Spitzenspiel gegen Wolfschlugen ausgezeichnet hat, das klappte diesmal alles nicht“, so Weidinger. Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten Mannschaft und Trainer. Mal führte man mit fünf Toren Vorsprung, dann schmolz dieser wieder bis auf einen Treffer zusammen. Profitiert hat die Mannschaft dann von Antreiberin Saskia Putzke, die ihr Team mitriss. Und einer starken Theresa Bauer im Tor. In den letzten Spielminuten hatten die Gröbis dann aber doch einige Körner mehr im Köcher und belohnten sich für eine insgesamt gute kämpferische Leistung. Mit dem Erfolg konnte der HCD die Verfolger weiter auf Distanz halten.

Es sei sicherlich nicht die beste Saisonleistung seiner Mannschaft gewesen, meinte Weidinger nach dem Spiel. Dennoch habe sich sein Team am Ende durchgesetzt. Wenn auch mit acht Toren Unterschied der Sieg etwas zu hoch ausfiel und nicht ganz dem Spielverlauf entsprach, so sei der Sieg aber verdient. Erfolgreichste Werferin war einmal mehr eine überragende Saskia Putzke mit sieben Toren, gefolgt von Belen Gettwart mit fünf Treffern. Überhaupt verteilten sich die 34 Tore auf insgesamt auf elf Spielerinnen.

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