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Zu viele Fehler kosten den TuS Fürstenfeldbruck das Spiel gegen Pfullingen

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Von: Andreas Daschner

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Unsanft ausgebremst wurden die Panther um Top-Torjäger Max Horner (in Schwarz).
Unsanft ausgebremst wurden die Panther um Top-Torjäger Max Horner (in Schwarz). © Peter Weber

Der Trainer krank zuhause, das Spitzenspiel verloren, Platz zwei an Pfullingen abgegeben. So haben sich die Panther den Auftakt ins Jahr 2022 nicht vorgestellt.

Fürstenfeldbruck – Beim Duell mit den Pfullingern lief fast gar nichts rund. Die Quittung gab es in Form einer 32:35 (16:17)-Pleite. Gleich zwei personelle Überraschungen gab es für die coronabedingt erlaubten 200 Zuschauer im Pantherkäfig. Nicht Chefcoach Martin Wild führte die Brucker TuS-Handballer in die Partie. Stattdessen vertrat Co Hendrik Pleines den erkrankten Pantherdompteur.

Positiver war die zweite Personalie: Torhüter Michael Luderschmid feierte nach seiner Schambeinentzündung überraschend sein Comeback. Ganz fit sei er noch nicht, sagte der Routinier nach der Partie. „Ich bin jetzt eineinhalb Wochen im Training und taste mich langsam wieder heran.“ Für ein paar Spielminuten im Brucker Kasten reichte es aber.

Michael Luderschmid: „Das war zu viel eins gegen eins und zu wenig Spiel“

Allerdings hätte sich Luderschmid für seine Rückkehr ein anderes Endergebnis gewünscht. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und nicht schön gespielt“, sagte er. „Das war zu viel eins gegen eins und zu wenig Spiel.“ Die Wurfquote und die Abwehr seien eine Katastrophe gewesen, die Panther hätten sich zu viele technische Fehler geleistet.

Fehler. Das war überhaupt das Schlagwort für die Pantherpartie. Fast schon symptomatisch waren zwei Szenen: Kurz vor Schluss eroberten die Brucker den Ball, das Pfullinger Tor war leer. Doch irgendwie landete das Spielgerät beim Gegenstoß nicht in den Händen von Tobias Prestele, sondern im Aus.

Bereits zuvor hatte Max Horner bei einem Siebenmeter Pech: Mit seinem Heber überwand er zwar Pfullingens Torhüter. Doch der Ball sprang von der Latte an den Innenpfosten und wieder zurück aufs Spielfeld – kein Tor. Einer von drei vergebenen Strafwürfen.

Korbinian Lex: „Fehlwürfe, Fehler in der Abwehr, Fehler im Angriff, Fehlpässe“

Kapitän Korbinian Lex fand außerdem viele Unzulänglichkeiten in der zunächst offensiv ausgerichteten Abwehr: „Wir sind isoliert gestanden, haben jeden Zweikampf verloren. So kann man diese Abwehr nicht spielen“, sagte er. Mit der defensiven Variante lief es dann zwar erst einmal besser. Doch selbst eine zwischenzeitliche 21:20-Führung der Panther brachte keine Wende. „Wir haben dann wieder zu viele Fehler gemacht“, sagt Lex. „Fehlwürfe, Fehler in der Abwehr, Fehler im Angriff, Fehlpässe.“

Mit dem Sieg zieht Pfullingen in der Tabelle an den Panthern vorbei, hat einen Punkt Vorsprung. Ob die Brucker das Blatt wieder wenden können, hängt laut Pleines auch von der Pandemie ab. „Wir müssen schauen, wer wann wie zur Verfügung steht. Die Einschläge rücken gefühlt immer näher“, sagt der TuS-Co-Trainer mit Blick auf etwaige Quarantäne-Maßnahmen. Um Platz zwei werde es ein enges Rennen geben. (Andreas Daschner)

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