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Panther treten in Söflingen zum Duell der Spielmachertypen an

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Von: Andreas Daschner

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Durchgeboxt: Yannick Engelmann hat nicht die Sportart gewechselt, wie das Foto vermuten lassen könnte. Der Denker und Lenker der Panther ist vielmehr mit 46 Treffern auf Rang drei bei den Drittliga-Torjägern.
Durchgeboxt: Yannick Engelmann hat nicht die Sportart gewechselt, wie das Foto vermuten lassen könnte. Der Denker und Lenker der Panther ist vielmehr mit 46 Treffern auf Rang drei bei den Drittliga-Torjägern. © Peter Weber

Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck sind am Sonntag zu Gast bei der TSG Söflingen. Die Panther gehen als Favorit in die Partie.

Fürstenfeldbruck – Spielmacher, wurfstark, im Eins-gegen-Eins nur schwer zu stoppen und in der Torjägerliste weit vorne. Diese Beschreibung trifft beim Spiel der Panther am Sonntag, 17 Uhr, bei Söflingen gleich auf zwei Spieler zu. Zum einen natürlich auf Yannick Engelmann von den Brucker TuS-Handballern. Bei den Gastgebern aus einem Stadtteil von Ulm hat Aaron Mayer eine ganz ähnliche Spielanlage.

Beim Duell der Spielmachertypen zu ungewohnter Anwurfzeit gehen die Panther dennoch als klarer Favorit ins Spiel. „Diese Rolle nehmen wir auch an“, sagt Wild und schiebt hinterher: „Es darf aber kein Schlendrian reinkommen, sonst wird’s schwer.“

Panther sind gewarnt vor Söflingen

Söflingen hat zwar erst einen Sieg und ein Remis auf dem Konto. Das Unentschieden holten sie aber in Günzburg. Für Wild ist das Warnung genug: „Wir haben uns dort auch schwer getan.“ Auch bei den meist hoch verlorenen Partien gegen die Spitzenteams der 3. Liga hätten die Ulmer immer wieder gute Phasen gehabt.

Mit seinen 41 Treffern nimmt Mayer bei den Baden-Württembergern dabei die zentrale Rolle ein. Er liegt damit nur fünf Tore hinter Engelmann auf Platz sechs der Torjägerliste. Vor seinen individuellen Qualitäten warnt Wild ebenso wie vor Mayers rechtem Nebenmann. Dort agiert Dennis Hartmann.

„Ein interessanter Spieler“, sagt Wild. Und das liegt vor allem daran, dass der Rückraumspieler seine bislang 20 Treffer sowohl mit der rechten, als auch mit der linken Hand erzielt hat. „Er kann beidhändig werfen, darauf müssen wir uns einstellen.“ Außerdem rechnet der Panthercoach damit, dass seine Truppe es mit einer kompakten 6:0-Abwehr der Ulmer zu tun bekommt.

Panther hoffen auf Rückkehrer

Personell kann Wild wohl mindestens auf die Truppe bauen, die gegen Balingen siegreich war. „Und wir haben die Hoffnung, dass auch Sebastian Meinzer wieder spielen kann“, sagt Wild.

Auch wenn die Rollen auf dem Papier klar verteilt sind, will der TuS-Coach am Sonntag nichts dem Zufall überlassen. „Wir werden uns mit maximaler Seriosität auf das Spiel vorbereiten“, sagt er. Nach den bislang sechs Siegen aus ebenso vielen Spielen sei man natürlich wild entschlossen, die Serie fortzusetzen und die nächsten beiden Punkte einzufahren.

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