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TuS Fürstenfeldbruck: Das Verletzungspech schlägt zum Jahresende voll zu - „Fast unmögliche Aufgabe“

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Von: Andreas Daschner

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Straucheln der Winterpause entgegen: Die Brucker Panther müssen im Rückspiel gegen Leutershausen auf zahlreiche Spieler verzichten – darunter auch Johannes Stumpf (in Schwarz).
Straucheln der Winterpause entgegen: Die Brucker Panther müssen im Rückspiel gegen Leutershausen auf zahlreiche Spieler verzichten – darunter auch Johannes Stumpf (in Schwarz). © Peter Weber

Die Brucker Panther bestreiten Jahresfinale in Leutershausen mit dem letztem Aufgebot. Einer Verlegung stimmte weder die SG noch der DHB zu.

Fürstenfeldbruck – Jetzt trifft die Panther das Verletzungspech mit voller Breitseite. Waren die jüngsten Partien schon von vielen Ausfällen geprägt, so können die Brucker TuS-Handballer beim Spiel im Leutershausen kaum noch eine spielfähige Mannschaft aufbieten. Eine Verlegung klappte bislang nicht. Also müssen die Brucker am Samstag um 19.30 Uhr mit ihrem letzten Aufgebot ran. Coach Martin Wild kann sich nicht erinnern, jemals schon so etwas erlebt zu haben. „Das ist schon eine außergewöhnliche Verletzungsmisere“, sagt er. Johannes Stumpf fällt nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Oppenweiler ebenso aus wie Jonas Link, Sebastian Meinzer und Philipp Hlawatsch.

„Dazu haben sich vor dem Abschlusstraining gleich fünf Spieler krank gemeldet“, berichtet der Panthercoach. Darunter finden sich auch Kapitän Yannick Engelmann und Abwehrchef Florian Scheerer. Ob überhaupt einer der Erkrankten bis Samstag wieder auflaufen kann, ist völlig offen. Kommt es hart auf hart, stehen Wild in Leutershausen nicht einmal mehr drei Rückraumspieler zur Verfügung. Angesichts dessen, droht die Partie zur Farce zu werden. Wild setzte deshalb alle Hebel in Bewegung, das Spiel zu verlegen – bis zur Drucklegung dieser Ausgabe aber vergeblich. Weder der DHB noch Gegner Leutershausen zeigten sich offen für das Anliegen der Brucker.

Trainer Martin Wild: „Fast unmögliche Aufgabe“

Und so erwartet die Panther zum Jahresfinale eine „fast unmögliche Aufgabe“, wie Wild es formuliert. „Wir werden alle Kräfte mobilisieren und versuchen, so viele der Erkrankten wie möglich bis Samstag fit zu bekommen“, sagt Wild. Wobei „fit“ relativ ist und es eher darum geht, dass die Spieler überhaupt auflaufen können.

Nicht einmal auf Verstärkung aus der Reserve können die Panther bauen. Die spielt am Samstag zum einen nämlich selbst und kämpft zum anderen in der Landesliga gegen den Abstieg. „Die Schere wird immer größer“, sagt Wild zum Leistungsgefälle zwischen erster und zweiter Garde. „Ich weiß nicht, ob man den Jungen einen Gefallen tut, wenn man sie in der 3. Liga einsetzt.“ Bleiben am Ende tatsächlich nur zwei Rückraumspieler übrig, dann greift Plan B: „Dann werde ich Cedric Riesner oder Felix Kerst im Rückraum spielen lassen.“ (Andreas Daschner)

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