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Zum Spiel gegen Plochingen: Panthercoach ist nach Corona-Infektion wieder an Bord

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Von: Andreas Daschner

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Tritt wieder zurück in die zweite Reihe: Nach der Rückkehr von Chef-Trainer Martin Wild wird Hendrk Pleines (2. v.l.) wieder als Co-Trainer fungieren.
Tritt wieder zurück in die zweite Reihe: Nach der Rückkehr von Chef-Trainer Martin Wild wird Hendrk Pleines (2. v.l.) wieder als Co-Trainer fungieren. © Peter Weber

Wieder an Bord ist Panthercoach Martin Wild, wenn seine Brucker TuS-Handballer am Samstag, 19.30 Uhr, gegen Schlusslicht Plochingen antreten.

Fürstenfeldbruck – Der Übungsleiter hat eine Corona-Infektion überstanden. Ein milder Verlauf. Doch die Vorbereitung vereinfachte das nicht. Denn unter der Woche war der Trainer noch in Quarantäne. Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Pfullingen war die offizielle Version für Wilds Fehlen noch allgemein formuliert: Krankheit. Doch wer auf die Zwischentöne hörte, konnte es bereits ahnen. Co-Trainer Hendrik Pleines sprach in der Pressekonferenz davon, dass die Corona-Einschläge immer näher rücken würden. Wild hatten sie erwischt, wie der Coach selbst nun berichtet.

„Es war ein milder Verlauf und zum Glück habe ich das Virus nicht in die Mannschaft getragen“, sagt der Brucker Übungsleiter. Das Training unter der Woche konnte er aber nur unter erschwerten Bedingungen leiten. „Ich habe von Zuhause aus mit Videos gearbeitet“, sagt er. Vor Ort im Pantherkäfig leitete Pleines die Einheiten. „Das war natürlich nicht optimal“, sagt Wild – zumal auf die Panther keine einfachen Wochen warten.

Martin Wild: „Wir haben den Kampf um Platz zwei nicht aufgegeben“

Gegen Pfullingen habe man zu viele einfache Fehler gemacht. „Das war ein Stück weit auch ein frustrierendes Erlebnis für die Mannschaft“, sagt Wild. Er und sein Co hätten darum versucht, der Mannschaft in den Trainingseinheiten wieder Selbstvertrauen zurückzugeben. Doch trotz der Pleite im Spitzenspiel sagt Wild: „Wir haben den Kampf um Platz zwei nicht aufgegeben.“

Dass mit Plochingen der Tabellenletzte und damit ein vermeintlich leichter Gegner kommt, wertet Wild nicht unbedingt als Vorteil. „Dir Mannschaft ist kein klassisches Schlusslicht, galt vor der Saison sogar als ein Anwärter auf einen Platz unter den ersten sechs.“ Doch bislang stehen nur zwei Remis auf der Habenseite. Das Hinspiel gewannen die Panther mit 33:27. „Wir schauen aber nicht auf Plochingen“, sagt Wild. Man habe nach dem Pfullingen-Spiel selbst viel aufzuarbeiten gehabt. Gegen Plochingen wird wieder der gleiche Kader auf dem Feld stehen – wenn nicht wieder Corona zuschlägt. (Andreas Daschner)

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