1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Landkreis Fürstenfeldbruck

HCD Gröbenzell: Rätselraten um Göppingens Aufstellung

Erstellt:

Von: Dieter Metzler

Kommentare

Wohin geht die Reise? Diese Frage stellen sich die Frauen des HCD auch in Bezug auf Göppingens Kader am Sonntag. Weil deren erste Auswahl spielfrei hat, droht ein aufgemotztes TPSG-Team.
Wohin geht die Reise? Diese Frage stellen sich die Frauen des HCD auch in Bezug auf Göppingens Kader am Sonntag. Weil deren erste Auswahl spielfrei hat, droht ein aufgemotztes TPSG-Team. © Peter Weber

Wenn der HCD Gröbenzell am Sonntag Frisch Auf Göppingen II empfängt, stellt sich eine Frage: Wie viele Zweitliga-Spielerinnen hat Göppingen dabei?

Gröbenzell – Zum Rückrundenauftakt empfängt der HCD Gröbenzell am Sonntag, 16 Uhr, die TPSG Frisch Auf Göppingen II. Die Begegnung wurde wegen der Senioren-Weihnachtsfeier der Gemeinde von Samstag auf den Sonntagnachmittag verlegt. Gegen den Tabellenneunten aus Göppingen geht die Mannschaft von Trainer Stefan Weidinger als Favorit ins Rennen. Vom Hinspiel Anfang September kehrten die Gröbis mit einem ungefährdeten 35:22-Erfolg nach Hause zurück. Zuletzt gewann die Mannschaft von Göppingens Trainer Vladimir Jelesic aber bei der HSG Würm-Mitte mit 24:21 und feierte damit ihren dritten Saisonsieg.

In Acht nehmen muss sich der HCD vor allem vor den beiden Außenspielerinnen Lea Watzl und Leni Blessing, die allein elf der 24 Treffer gegen Würm-Mitte erzielten. Aber auch auf die 22-jährige Rückkehrerin Sina Ehmann müssen die Gröbis ein Auge haben. Weidinger vermutet, dass das Göppinger Eigengewächs – zuletzt im Dienst von Zweitligist Solingen – zunächst im Drittliga-Team Spielpraxis sammeln soll. In Solingen war Ehmann kaum noch zum Zug gekommen. „Da das Bundesliga-Team von Göppingen an diesem Wochenende spielfrei hat, rechne ich fest damit, dass die Rückraumspielerin gegen uns aufläuft“, so Weidinger.

Stefan Weidinger: „Damit muss man immer rechnen, wenn man gegen eine zweite Mannschaft spielt“

Und Göppingen könnte sich auch noch mit weiteren Spielerinnen aus der Ersten verstärken. „Damit muss man immer rechnen, wenn man gegen eine zweite Mannschaft spielt“, so Weidinger. „Da weiß man nie so genau, wen sie sich aus der Ersten ausleihen.“

Bei den Gröbis steht hinter dem Einsatz der beiden Außen, Ramona Nittel und Sabrina Lipp, krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen. „Wir wollen unsere gute Ausgangslage in den letzten beiden Spielen erfolgreich verteidigen und uns vor Weihnachten beschenken“, sagt Weidinger. Nach dem Topspiel am 10. Dezember in Haunstetten, haben die Gröbenzellerinnen eine lange Winterpause bis zum 28. Januar. (Dieter Metzler)

Auch interessant

Kommentare