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Gegen Erlangen und den Aberglauben - Der HCD Gröbenzell will die Tabellenführung verteidigen

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Von: Dieter Metzler

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Nicht hinsehen, nicht dran denken: Seine bislang einzige Niederlage setzte es für den HCD Gröbenzell (in Blau) in der Brucker Wittelsbacher Halle. Dorthin müssen die Handballerinnen am Samstag wieder ausweichen.
Nicht hinsehen, nicht dran denken: Seine bislang einzige Niederlage setzte es für den HCD Gröbenzell (in Blau) in der Brucker Wittelsbacher Halle. Dorthin müssen die Handballerinnen am Samstag wieder ausweichen. © Peter Weber

Als frisch gebackene Spitzenreiter empfangen die Drittliga-Handballerinnen vom HCD Gröbenzell am Samstagabend den HC Erlangen.

Gröbenzell – Der HCD Gröbenzell ist nach seinem Sieg am vergangenen Wochenende über den TSV Wolfschlugen an die Spitze der 3. Liga zurückgekehrt. Am Samstagabend will das Team von Trainer Stefan Weidinger nun gegen den HC Erlangen nachlegen. Los geht es wie gewohnt um 18.15 Uhr.

Ungewohnt ist dagegen der Austragungsort. Weil die Paul-Barth-Halle in der Heimatgemeinde wegen einer anderen Veranstaltung für die Handballerinnen gesperrt ist, weicht der HCD in die Wittelsbacher Halle in Fürstenfeldbruck aus. Nicht das beste Omen für die Gröbenzellerinnen. Seine bislang einzige Saisonniederlage kassierte der HCD in der Spielstätte der Brucker Panther gegen den TSV Haunstetten. Doch Weidinger ist nicht abergläubisch. „Ich mag die Herausforderung“, sagt der HCD-Coach. „Es wird Zeit, dass wir auch in Bruck einmal gewinnen.“

Respekt vor Erlangens Kader: „Die sind breit aufgestellt“

Die Gäste-Mannschaft schätzt Weidinger stärker ein, als in der vergangenen Saison. „Die sind breit aufgestellt“, sagt der HCD-Trainer. Da seien inzwischen sehr junge talentierte Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft nachgerückt. Zudem habe sich Erlangen aus dem nahen Herzogenaurach mit einigen Spielerinnen verstärkt, als der Verein aus der dritten Liga absteigen musste.

Aber das HCD-Team habe die Woche über seine Hausaufgaben gemacht und sich bestens vorbereitet auf das Spiel. sagt Weidinger. Auch Torhüterin Antonia Thurner kommt eigens aus ihrem Studienort in Österreich nach Bruck. „Wir haben vergangenen Spieltag den Tabellenführer aus Wolfschlugen entthront“, so Weidinger. „Jetzt wollen wir die Tabellenführung nicht gleich wieder hergeben. Das, glaube ich, ist Motivation genug für meine Mädels.“ In der Meistersaison 2021/22 konnten die Gröbis in beiden Begegnungen gegen Erlangen die Platte als Sieger verlassen. Aus Erlangen kehrte der HCD mit einem souveränen 33:24-Erfolg zurück und auch im Heimspiel beim Saisonabschluss gab sich der HCD als längst feststehender Meister keine Blöße und schickte den HC mit einer 21:27-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise. (Dieter Metzler)

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