Haben sich taktisch was überlegt: Coach Stefan Weidinger (links) und sein Co Harald Fischer vor dem Spiel am Samstag gegen Nellingen.
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Haben sich taktisch was überlegt: Coach Stefan Weidinger (links) und sein Co Harald Fischer vor dem Spiel am Samstag gegen Nellingen.

Handball 3. Liga

Die Mannschaftsführerin ist zurück - Der HCD Gröbenzell erwartet gegen Nellingen ein Spiel auf Augenhöhe

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
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Die Handballerinnen des HCD Gröbenzell empfangen am Samstag Nellingen zum Heimspiel in der 3. Liga.

Gröbenzell – Die Mannschaftsführerin ist zurück: Wenn der HCD Gröbenzell am Samstag um 18.15 Uhr Nellingen in der Wildmooshalle empfängt, soll auch Kirsten „Kiki“ Walter wieder angreifen. Die Rückraumspielerin stand zwar schon beim Spiel bei der HSG Würmtal im Kader, kam aber noch nicht zum Einsatz.

„Sie ist eine Führungsspielerin und wird uns vor allem auch in der Abwehr helfen“, sagt Trainer Stefan Weidinger. Zwar muss er weiter auf Johanna Leubner (Bänderriss) und auch auf Lena Kaltner verzichten. Sonst kann der Übungsleiter aber aus dem Vollen schöpfen.

Das wird ihm gegen Nellingen auch durchaus gelegen kommen. Denn der Übungsleiter erwartet gegen die Baden-Württembergerinnen eine ganz andere Partie als bei den beiden klaren Siegen gegen Heiningen und die HSG Würmtal. „Das wird dieses Mal ein Spiel auf Augenhöhe“, unkt er.

Weidinger erwartet, dass die Gäste am Saisonende unter den ersten fünf zu finden sein werden. „Die haben auch viele Spielerinnen mit Zweitligaerfahrung in ihren Reihen“, weiß der HCD-Coach. Taktisch erwartet er von Nellingen eine offensivfreudige 6:0- oder 5:1-Abwehr. „Darauf haben wir uns im Training aber vorbereitet“, sagt Weidinger.

Respekt hat der Gröbenzeller Coach auch vor dem wurfstarken Rückraum der Gäste. Bei ihrem bislang einzigen Saisonspiel gegen die Reserve des TuS Metzingen trafen die besten fünf Werferinnen vor allem aus der zweiten Reihe: Celine Effinger kam auf sechs Tore, Linda Leukert auf fünf. Chiara Baur, Kyra Teixeira da Silva und Hanna Hojczyk komplettierten mit je vier Toren den treffsicheren Rückraum-Block der Nellingerinnen. Endstand: 30:14.

Viel Arbeit also für die HCD-Abwehr um Mannschaftsführerin Kiki Walter. Eine Prognose wagt Weidinger daher nicht abzugeben. Er sagt: „Das wird ein Spiel, bei dem am Ende wahrscheinlich die Tagesform entscheidend sein wird.“

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