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HCD Gröbenzell fährt gegen den TuS Metzingen II einen Kantersieg ein

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Auch mit vereinten Kräften konnten die Gegnerinnen aus Metzingen die in blau spielenden HCD-Frauen nicht bremsen. 
Auch mit vereinten Kräften konnten die Gegnerinnen aus Metzingen die in blau spielenden HCD-Frauen nicht bremsen.  © Peter Weber

Mit 40:18 (22:5), dem höchsten Sieg in dieser Saison, fegte der HCD Gröbenzell vor 300 Zuschauern am Samstagabend den TuS Metzingen II aus der Wildmooshalle.

Gröbenzell – Die bemitleidenswerten Gäste aus der Nähe von Reutlingen waren dem Spiel der gnadenlos aufspielenden Gröbis zu keiner Phase gewachsen. Am kommenden Wochenende ist der HCD spielfrei. Danach geht’s zum letzten Vorrundenspiel zum HC Erlangen und eine Woche später beginnt bereits die Rückrunde beim TSV Heiningen.

Die in eigener Halle ungeschlagenen HCD-Frauen ließen vom Anwurf weg der Bundesliga-Reserve aus Metzingen nicht den Hauch einer Chance. Bei allem Respekt vor der jungen Mannschaft von Trainerin Ausra Fridrikas, die bei der WM 1999 als Welthandballerin ausgezeichnet wurde – am Samstagabend bestand zumindest in den ersten 30 Minuten ein Klassenunterschied zwischen den beiden Teams. „Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden“, sagte dann auch HCD-Trainer Stefan Weidinger nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat von Anfang an Gas gegeben und sich genau an die Vorgaben gehalten. Die zweite Halbzeit hat mir dann nicht mehr so gefallen. Wir haben aber auch viel durchgewechselt und einige Sachen ausprobiert. So gesehen, gibt es nichts auszusetzen am heutigen Spiel. Die Spielpause am kommenden Wochenende haben wir uns wirklich verdient.“

In der Tat haben die Gröbis nach der knappen Niederlagen beim Tabellenführer in Haunstetten vier Spiele in Folge souveräne Siege eingefahren. Ihre unbändige Spiellaune setzten die Gröbis zu Beginn der zweiten 30 Minuten trotz des deutlichen Halbzeitstands von 22:5-Toren unbeirrt fort. Die Folge war, dass die Spannung bei einem über 20-Tore-Vorsprung raus war und die Konzentration bei den Gröbis verständlicherweise merklich nachließ. So konnte sich die junge Gastmannschaft etwas besser in Szene setzen, kämpfte aufopferungsvoll und belohnte sich mit einigen Treffern, ohne freilich dass die Gröbis auch nur eine Sekunde in Gefahr gerieten, das Spiel aus der Hand zu geben. Dazu war der Abstand einfach zu groß.

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