Schon in der Zweitliga-Saison zeigte Yannick Engelmann (Mitte) seine Qualität. Dabei stand er aber häufig im Schatten des genialen Spielmachers Falk Kolodziej (links).
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Schon in der Zweitliga-Saison zeigte Yannick Engelmann (Mitte) seine Qualität. Dabei stand er aber häufig im Schatten des genialen Spielmachers Falk Kolodziej (links).

Handball 3. Liga

TuS Fürstenfeldbruck: Neues Spielmacher-Duo soll auch gegen Günzburg stechen

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
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Ein bayerisches Derby steht am Samstag auf dem Terminzettel der 3. Liga. Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck sind zu Gast in Günzburg.

Fürstenfeldbruck – Heimspiel in Günzburg? Ganz so wird man das Derby der Panther am Samstag in Günzburg zwar nicht überschreiben können. Doch der Anhang der Brucker TuS-Handballer zeigt sich nach den gefallenen Corona-Beschränkungen wieder reiselustig wie eh und je. Gut 100 Pantherfans werden die Fahrt antreten. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Schon beim Auftaktsieg gegen Willstätt freute sich Panthercoach Martin Wild, dass seine Truppe endlich wieder auf die Anfeuerungen der Zuschauer bauen kann. „Es hat unglaublich Spaß gemacht, mit den Zuschauern zusammen in der Halle zu sein und den Sieg zu feiern“, sagte er nach der Partie. Mit 100 Fans im Rücken ist den Panthern Unterstützung gewiss.

TuS-Trainer Martin Wild: „Wir können mit dem Auftaktspiel richtig zufrieden sein“

Nachdem die Brucker nach der Vorbereitung nicht so recht wussten, wo sie als Absteiger stehen, zog Wild nach der Willstätt-Partie ein positives Fazit: „Wir können mit dem Auftaktspiel richtig zufrieden sein.“ An diese Leistung wollen die Panther auch in Günzburg anknüpfen.

Die bayerischen Konkurrenten aus Schwaben vermeldeten kurz vor Saisonstart mit der Verpflichtung des Portugiesen André Alves, der schon bei Benfica Lissabon unter Vertrag stand, noch einmal einen Transferhammer. Der konnte die deutliche 26:34-Niederlage beim ersten Spiel in Pfullingen aber auch nicht verhindern.

Yannick Engelmann wächst in der Rolle des Kolodziej-Nachfolgers

Die Panther werden aber ohnehin eher auf das eigene Spiel schauen. Und da haben gegen Willstätt Yannick Engelmann und Neuzugang Philipp Hlawatsch in neuer Rolle als Spielmacher überzeugt. „Wir können und wollen unsere ehemaligen Spielmacher gar nicht eins zu eins ersetzen“, sagt Wild. Falk Kolodziej und Johannes Stumpf seien ganz andere Spielertypen gewesen. Engelmann habe die neue Rolle gut angenommen, könne aber sogar noch besser spielen als gegen Willstätt. „Das hat man in der Vorbereitung gesehen.“

Hlawatsch habe gezeigt, dass er im Angriff mutigen Handball spielt. „Und verteidigen kann er auch“, sagt Wild über das Talent, das von den Allacher Bundesliga-Junioren zum TuS kam. Dass der Youngster sich in der Schlussphase auch einen Fehlpass leistete? Schwamm drüber.

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