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TuS Fürstenfeldbruck: Ein Rückkehrer ist der Schlüssel zum Panthersieg bei der SG Köndringen

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Von: Andreas Daschner

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Der Leistungsträger und der Pechvogel: Yannick Engelmann tröstet den verletzten Cedric Riesner (Mitte).
Vor rund zwei Jahren riss das Kreuzband bei Cedric Riesner (Mitte). Jetzt ist er zurück © Marco Steinbrenner

Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck haben mit einem Sieg über die SG Köndringen ihre Tabellenführung in der 3. Liga weiter ausgebaut.

Fürstenfeldbruck – Was für ein Comeback für Cedric Riesner: Der Kreisläufer der Panther hat eine fast zweijährige Leidenszeit hinter sich. In Köndringen griff er erstmals seit Februar 2021 wieder ins Spiel ein – und war gleich ein wichtiger Faktor beim 33:27 (15:13)-Sieg der Brucker TuS-Handballer. Die bauen ihren Vorsprung in der Tabelle damit auf vier Punkte aus.

Die tragische Szene spielte sich am 17. Februar 2021 ab. Riesner blieb beim Zweitligaspiel in Hamm mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen – Kreuzbandriss. Das Aus. Nicht nur für den Rest der damaligen Saison, sondern auch für die komplette folgende Drittliga-Spielzeit. Zwar stand Riesner ziemlich genau ein Jahr später – am 19. Februar 2022 – bei einem Spiel gegen Oppenweiler mal auf dem Spielberichtsbogen. Doch das war eher eine Maßnahme, um den Kader aufzufüllen. An einen Einsatz war nicht zu denken. Anders am Samstag in Köndringen.

Fast zwei Jahre war er raus: Cedric Riesner überzeugt bei seinem Comeback

In der hart umkämpften Partie fehlte den Panthern in der Abwehr der Zugriff. Mit der offensiven 3-2-1-Variante hatten die Brucker Probleme, die flinken Köndringer in den Griff zu bekommen. Auch als Coach Martin Wild auf eine 6-0-Formation umstellte, brachte das kaum Besserung. Doch das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Mittendrin im Abwehrgeschehen war der Comeback-Spieler – sehr zur Freude seines Trainers: „Cedric war gleich ein Faktor im Spiel“, sagt Wild. „Er hat geholfen, unsere Abwehr zu stabilisieren, das war mit entscheidend.“ Tatsächlich blieb die Partie bis zum 17:17 in der 37. Spielminute eng. Doch mit Riesner gelang der vorentscheidende Zwischenspurt: Innerhalb von nicht einmal vier Minuten zogen die Panther auf vier Tore davon. Eine Führung, die sie nicht mehr abgaben, vielmehr sogar zeitweise auf bis zu acht Treffer ausbauten.

Neben der nun deutlich stabileren Abwehr war aber auch der Angriff konzentrierter als noch in der ersten Halbzeit. In den ersten 30 Minuten leisteten sich die Panther zu viele Fehlwürfe. „Bestimmt zehn“ hatte Wild ausgemacht. Nach dem Seitenwechsel lief’s deutlich besser. „Vor allem in der Schlussphase haben wieder unsere derzeit besten Rückraumspieler das Heft in die Hand genommen“, sagt Wild und meinte damit die seit geraumer Zeit in Topform spielenden Johannes Stumpf, Sebastian Meinzer und Alexander Leindl. Aber auch Ole Schwagerus, der sonst eher in der zweiten Reihe steht, konnte Werbung in eigener Sache machen. Dass am Ende auch noch die Verfolger Horkheim und Oppenweiler Federn ließen, bringt den Panthern nun einen Vier-Punkte-Vorsprung in der Tabelle. Wild: „Das nehmen wir doch gerne mit.“ (Andreas Daschner)

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