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30 starke Minuten reichen dem TuS Fürstenfeldbruck in Blaustein zum Sieg

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Eine Zwei-Minuten-Strafe für Max Horner (in Schwarz) leitete eine Schwächephase der Panther ein.
Eine Zwei-Minuten-Strafe für Max Horner (in Schwarz) leitete eine Schwächephase der Panther ein. © Peter Weber

Gut verarbeitet haben die Panther die Niederlage im Spitzenspiel gegen Konstanz – zumindest wenn man beim 36:27-Sieg bei Blaustein nur aufs Ergebnis schaut.

Fürstenfeldbruck – Gut verarbeitet haben die Panther die Niederlage beim Spitzenspiel gegen Konstanz – zumindest wenn man beim deutlichen 36:27 (19:9)-Sieg bei Schlusslicht Blaustein nur aufs Ergebnis schaut. Doch trotz des deutlichen Erfolgs war Coach Martin Wild nur zu 50 Prozent zufrieden. „Wir hatten 30 wirklich gute Minuten“, sagt der Übungsleiter und meint damit die ersten und die letzten 15 Minuten der Partie. Die restliche Spielzeit will Wild zwar nicht komplett verdammen. „Aber da gab es Höhen und Tiefen.“

Brucker starten mit Tempo ins Spiel

Dabei starteten die Panther hoch konzentriert in die Partie. Blaustein suchte sein Heil darin, im Angriff mit einem siebten Feldspieler zu agieren. Doch der Schuss ging nach hinten los. Die Brucker eroberten zahlreiche Bälle und kamen immer wieder zu Treffern ins leere Tor. Nach 15 Minuten und 24 Sekunden traf Yannick Engelmann zum 13:3, das Spiel schien entschieden. Das schienen offenbar auch die Panther zu glauben, und begingen einen ersten Fehler, den Wild kritisierte: „Wir haben zu viel Tempo aus dem Spiel genommen.“

Richtig heranarbeiten konnten sich die Gastgeber aus Baden-Württemberg vor der Pause zwar nicht mehr. Sie ließen es aber auch nicht zu, dass sich die Panther weiter absetzten. Und so blieb es beim vermeintlich sicheren Zehn-Tore-Vorsprung.

Panther brechen nach der Pause ein

Was sich dann nach dem Seitenwechsel abspielte, damit war Wild überhaupt nicht zufrieden. Max Horner kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe, und die sollte die Blausteiner überraschend wieder zurück ins Spiel bringen. Vier Tore kassierten die Panther in der Folge – trotz Unterzahl nach Ansicht des TuS-Trainers viel zu viel. „Das darf uns einfach nicht passieren“, sagt Wild.

Beflügelt davon ging die Aufholjagd des Schlusslichts zunächst sogar weiter. Nach gut 40 Minuten war der Vorsprung der Panther auf ein mageres 22:20 geschrumpft. Ein verworfener Siebenmeter des Blausteiners Philipp Frey, der nach einer folgenden Frustaktion die rote Karte sah, schien die Panther dann aber wieder aufzuwecken. „Wir haben die Kurve wieder gekriegt“, sagt auch Wild. Zwischen der 45. und 50 Minute bauten die Brucker ihren Vorsprung mit einem 5:2-Lauf wieder auf 27:22 aus. Damit war der Wille der Gastgeber offenbar gebrochen. Die Brucker zogen wieder ihr gewohntes Spiel auf und gewannen am Ende doch noch mit neun Toren Vorsprung. Trotz des 30-minütigen Durchhängers „auch in dieser Höhe verdient“, wie Wild sagt.

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