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Ein sicherer Ausfall und viele Fragezeichen: Den Panthern gehen die Spieler aus

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Von: Andreas Daschner

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Kann vorerst nicht mehr für die Panther zupacken: Sebastian Meinzer (Bildmitte, schwarzes Trikot) fällt aus. Wie schon Torhüter Michael Luderschmid plagt den Rückraumspieler eine Schambeinentzündung.
Kann vorerst nicht mehr für die Panther zupacken: Sebastian Meinzer (Bildmitte, schwarzes Trikot) fällt aus. Wie schon Torhüter Michael Luderschmid plagt den Rückraumspieler eine Schambeinentzündung. © Peter Weber

Vor dem Heimspiel gegen den HC Oppenweiler muss der TuS Fürstenfeldbruck den nächsten Ausfall verkraften. Wieder trifft es einen Schlüsselspieler.

Fürstenfeldbruck – Sportlich könnte es für die Panther nach sieben Siegen in sieben Spielen nicht besser laufen. Personell jagt dagegen eine Hiobsbotschaft die nächste: Vor dem Spiel gegen Oppenweiler am Samstag, 19.30 Uhr im Pantherkäfig, fällt nun auch noch Sebastian Meinzer lange aus. Die Diagnose kennt man bei den Brucker TuS-Handballern bereits: Schambeinentzündung. Schon Torhüter Michael Luderschmid plagt sich mit dieser unberechenbaren Blessur herum. Bei Meinzer geht Coach Martin Wild von mehreren Monaten Verletzungspause aus. „Vielleicht steht er uns Anfang 2022 noch für ein paar Spiele wieder zur Verfügung.“

Hinter dem Einsatz von drei weiteren Top-Spielern stehen Fragezeichen

Meinzers Ausfall ist nicht das einzige, das dem Pantherdompteur die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Eigentlich sollte am Montag ein ganz reguläres Mannschaftstraining stattfinden. Aber das musste ausfallen. Der Grund: zu wenig Spieler. „Louis Oberosler, Korbinian Lex und Yannick Engelmann haben diese Woche noch gar nicht trainiert“, sagt Wild. Bei Engelmann ist zu seinem gezerrten Bauchmuskel noch eine weitere Blessur aus dem Spiel in Söflingen dazugekommen: Ein Schleimbeutel im Ellbogen ist entzündet. Ob es bei dem Trio zu einem Einsatz reicht? Fraglich.

„Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, sagt Wild. Aber umso akribischer bereite sich die Mannschaft auf das Spiel gegen Oppenweiler vor. Immerhin zählt Wild die Baden-Württemberger zum Kreis der Teams, die am Saisonende auf den Rängen eins bis vier stehen werden. Folgende Taktik gibt der TuS-Coach gegen die stark besetzten Gäste: „So weit die Füße tragen.“

TuS-Coach Martin Wild: „Wir haben eine Kämpfermannschaft, die auf die Zähne beißen wird“

Vom berüchtigten Tempospiel der Panther will Wild jedenfalls nicht abweichen – auch wenn man den Spielern in Söflingen angemerkt habe, dass sie mehr Verschnaufpausen bräuchten. „Aber wir haben eine Kämpfermannschaft, die auf die Zähne beißen wird“, sagt er.

Nicht zuletzt sollen die Zuschauer den TuS antreiben. Am Samstag gilt die 3Gplus-Regelung: Rein dürfen Geimpfte, Genesene und Getestete mit einem PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Maskenpflicht entfällt. Wild hofft, dass das noch einmal mehr Zuschauer anlocken wird, die den Pantherkäfig beben lassen.

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