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Panther überragen bei 42:29-Sieg - ein Youngster spielt sich ins Rampenlicht

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Von: Andreas Daschner

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Alles im Griff hatten die Panther (schwarze Trikots) gegen Kornwestheim. Die Brucker TuS-Handballer erteilten dem Drittligameister des Jahres 2018 eine regelrechte Lehrstunde.
Alles im Griff hatten die Panther (schwarze Trikots) gegen Kornwestheim. Die Brucker TuS-Handballer erteilten dem Drittligameister des Jahres 2018 eine regelrechte Lehrstunde. © Peter Weber

Es klingt wie Understatement, wenn Yannick Engelmann nach dem 42:29 (20:13)-Sieg der Panther sagt: „Man kann von einem ganz gelungenen Saisonstart sprechen.“ Jemand anderes als der Spielmacher der Brucker TuS-Handballer würde vielleicht Superlative auspacken. Mit 13 Toren Differenz schlägt man den Meister des Jahres 2018 jedenfalls auch nicht einfach so nebenbei.

Fürstenfeldbruck - Fast wie im Vorbeigehen hat sich beim sensationell klaren Sieg auch ein Youngster ins Rampenlicht gespielt. Den Namen Lasse Rehmeyer kannten vor dem Saisonstart wohl nur Insider bei den Panthern. Spätestens seit Samstagabend dürfte er jedem Fan ein Begriff sein. Schon beim Sieg in Günzburg durfte der junge Rückraumspieler ran. Da noch in der Abwehr. Nun schlug Rehmeyer auch in der Offensive zu.

Zwei Tore erzielte er nach seiner Einwechslung in der Schlussphase und wirkte dabei, als sei er nicht zu stoppen. Warum es für ihn so gut läuft, dazu fand Rehmeyer keine Worte. „Es war ein Traum von mir, hier in der ersten Mannschaft zu spielen“, sagt er. Dass es jetzt so klappe sei unbeschreiblich.

Angesprochen auf seine Spielweise tauscht Rehmeyer seine Bescheidenheit gegen eine gesunde Portion Selbstbewusstsein aus. „Wenn ich mit Tempo komme, kann mich sowieso keiner halten“, sagt er.

Dass das ohne seine Mitspieler nicht reicht, weiß er aber auch. „Wenn dann die Pässe noch perfekt kommen, dann haben die Gegenspieler keine Chance.“ So zu sehen bei Rehmeyers Treffern zum zwischenzeitlichen 39:27 sowie zum 42:29-Endstand.

Coach Martin Wild bezeichnete Rehmeyers Auftritt als „schöne Geschichte“. Der Youngster war aber nur einer von vielen Spielern, die der Übungsleiter namentlich lobte. Da war noch Torsteher Louis Oberosler, der mit einer sensationellen Leistung die Kornwestheimer zur Verzweiflung trieb. Oder sein Vertreter Valentin Hagitte, der sich in der Schlussphase auch noch auszeichnen konnte. Oder Max Horner, der für seine neun Treffer nicht nur ein Sonderlob von Wild, sondern sogar von Gästecoach Alexander Schurr bekam: „Wir konnten ihn einfach nicht halten.“

Die Leistung der Panther erstaunt umso mehr, da es sich bei Kornwestheim um eine, wie es Engelmann sagt, „saustarke Mannschaft“ handelt. Zwar habe man auf jeden Fall punkten wollen, sagt der Spielmacher. „Das es dann aber so läuft...“

Engelmann selbst wächst unterdessen immer besser in seine neue Rolle. In der Vergangenheit war er ein Spieler, der von der Bank kam, um neue Impulse zu setzen. Das muss er nun schon mit Spielbeginn tun. „Der Unterschied zu meiner bisherigen Rolle ist, dass ich mehr Verantwortung übernehmen und mir die Spielzüge überlegen muss.“ Das mache ihm aber Spaß. Das war auch gegen Kornwestheim zu sehen.

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