Geisterhafte Stimmung wird auch beim Heimspiel am Samstag herrschen. Allerdings nicht wegen des stimmungsvollen Einlaufs der Spieler, sondern weil keine Zuschauer zu der Partie zugelassen sind.
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Geisterhafte Stimmung wird auch beim Heimspiel am Samstag herrschen. Allerdings nicht wegen des stimmungsvollen Einlaufs der Spieler, sondern weil keine Zuschauer zu der Partie zugelassen sind.

Handball

Panther wollen gegen Wilhelmshaven den Respekt ablegen

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Endlich in der 2. Bundesliga ankommen – das ist das Ziel der Panther, wenn sie am Samstag, 19.30 Uhr, Wilhelmshaven in der Wittelsbacher Halle empfangen.

Fürstenfeldbruck – Doch der Pantherkäfig muss dabei leer bleiben. Wegen des hohen Inzidenzwertes im Landkreis wird die Partie zum Geisterspiel.

Dass die enthusiastischen Fans wegen Corona ausgesperrt werden müssen, war in der Mannschaft ein Thema. „Das ist natürlich schade“, sagt Teammanager Marco Müller. Er hatte Chefcoach Martin Wild unter der Woche vertreten, weil dieser beim Trainerlehrgang weilt. „Aber im Endeffekt sind die Spieler froh, dass sie überhaupt wieder spielen dürfen“, so Müller.

Die Gäste von der Nordsee, die satte 840 Kilometer Anreise haben, hat Müller per Videostudium analysiert. Dabei stand er in engem telefonischen und Online-Kontakt mit Wild. Die Erkenntnis: Wilhelmshaven ist zwar ebenfalls ein Aufsteiger, stellt aber eine Top-Mannschaft. Kein Wunder, haben die Nordlichter doch auch mehrere Jahre Erfahrung in der 1. und 2. Bundesliga. Das vergangene Jahr in Liga drei wurde mit dem sofortigen Wiederaufstieg beendet.

Die Panther waren unter der Woche damit beschäftigt, die im Vergleich zur 3. Liga deutlich rauer wehende Zweitligaluft zu verdauen und zu akzeptieren. „Wir haben bisher zu verhalten gespielt“, sagt Müller. Gegen Wilhelmshaven, wenn auch wieder Coach Wild mit an Bord ist, gilt es nun, den Respekt abzulegen, mit dem man in Gummersbach zum frühen 1:8-Rückstand beigetragen habe. Aus den bisherigen beiden Pleiten will Müller keine Tendenz ableiten: „Die Saison ist noch jung, da kann noch viel passieren.“

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