Selfie aus dem Flieger nach Köln: TuS-Trainer Martin Wild (l.) am Freitagabend neben Kroatiens Nationalspieler Kristian Beciri.

Handball

Panther-Trainer fliegt zur WM und verpasst Testspiel

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Während seine TuS-Handballer am Freitagabend gerade ihr Testspiel gegen Bundesligist Erlangen absolvierten (27:36), war Trainer Martin Wild in Sachen Weltmeisterschaft unterwegs. Im Flieger nach Köln saß er neben einem nachnominierten kroatischen Nationalspieler.

Fürstenfeldbruck – Zu Weihnachten hat Martin Wild von seiner Freundin Tickets für das WM-Spiel am Montag in Köln geschenkt bekommen. Damals nichts ahnend, dass dann Deutschland auf dem Parkett stehen und seine Brucker Drittligisten ein Testspiel austragen würden. Als nun am Freitagabend die von ihm trainierten Handball-Panther gegen Bundesligist Erlangen aufliefen, saß Wild gerade im Flugzeug nach Köln. Zufällig an seiner Seite: Der von Kroatien für das WM-Spiel gegen Deutschland nachnominierte Kristian Beciri.

Gemeinsame Sache machten Erlangens Bundes- und Brucks Drittligisten beim Testspiel.

Mehr Platz als im Jet, wo der kroatische 2,05-Meter-Nationalspieler viel Fußraum benötigte, hätte Wild auf der Bank beim Auftritt seiner Brucker Drittligisten in der Wittelsbacher Halle gehabt. 450 Zuschauern verfolgten die erst nach dem Weihnachtsgeschenk mit Erlangen vereinbarte Testpartie am WM-freien Freitag – etwas weniger als erwartet. Dafür hatten Andreas Kolb und Markus Kauth ihren großen Auftritt. Die beiden Schiedsrichter vor der HSG Gröbenzell/Olching gehören zum Nachwuchskader des Deutschen Handball-Bundes und durften die Partie leiten.

Erlangen war bis auf die beiden WM-bedingt fehlenden Stammkräfte Petter Overby (Norwegen) und Sergej Gorpishin (Russland) in Bestbesetzung – also auch mit Ex-Nationalspieler Michael Haaß – angetreten.

Relativ ausgeglichen wurde der Auftritt von Bayerns einzigem Erstligisten schließlich zu einer standesgemäßen Sache. Hatte Erlangen vor fünf Jahren einen ähnlichen Auftritt in Bruck verhältnismäßig knapp mit 30:24 gewonnen, war die Angelegenheit am gestrigen Freitag auch nur ein bisschen deutlicher: 36:27 (16:14) gewannen die Nordbayern.

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