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Handball 3. Bundesliga

Panther packen Pfullingen

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Der Einzug in die deutsche Pokalhauptrunde winkt: Dank des 31:29 (17:12)-Erfolgs gegen Pfullingen haben sich die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck womöglich ein Endspiel gegen Haßloch erarbeitet.

Fürstenfeldbruck – Das Saisonfinale steigt aber erst am 4. Mai. Und das bedeutet: Drei Wochen Zwangspause für die Panther. Besonders glücklich ist Sebastian Meinzer darüber nicht: „Eine so lange Pause ist nicht gut.“ Trotzdem ist sich das Rückraum-Ass sicher: „Unsere Motivation ist ungebrochen, jeder wird an seine Grenzen gehen.“ Ob es wirklich ein Endspiel wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Denn während die Brucker pausieren, absolviert die Konkurrenz eine Reihe von Nachholspielen.

Auf jeden Fall haben sich die Panther mit dem Sieg gegen Pfullingen eine gute Ausgangsbasis verschafft – wenngleich sie den 420 Zuschauern in der Wittelsbacher Halle das eine oder andere graue Haar verschafft haben dürften. Schuld daran war eine zehnminütige Tiefschlafphase nach der Pause.

17:12 lagen die Brucker bereits in Front, nachdem Falk Kolodziej bei abgelaufener Spielzeit einen Freiwurf an der gegnerischen Mauer vorbei ins Tor gezirkelt hatte. Doch der Pausentee schien für die Brucker eine etwas zu beruhigende Wirkung gehabt zu haben. 1:6 lautete der Negativ-Lauf, den die Hausherren nach dem Seitenwechsel hinlegten. Und so stand es plötzlich 18:18. Dass der Vorsprung nicht größer wurde, lag auch an Meinzer, der eine Reihe ganz wichtiger Rückraumtore beisteuerte.

Warum er und seine Kollegen kurzzeitig derart einbrachen, ist Meinzer allerdings selbst ein Rätsel. Zwar hatte Pfullingen – wie schon im Hinspiel – auf eine offensivere Abwehrvariante umgestellt. „Aber das wussten wir ja bereits“, sagte Meinzer. „Das darf nicht passieren, dass wir uns davon beeinflussen lassen.“ Trainer Martin Wild sah darin zumindest für die Zuschauer etwas Positives: „In der ersten Halbzeit haben sie schönen, in der zweiten spannenden Handball gesehen.“ Bis fünf Minuten vor Schluss war nicht klar, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Das lag auch daran, dass die Schiedsrichter mit ihren Pfiffen das Volk gegen sich aufbrachten. Doch die Brucker überstanden sogar eine Phase mit drei Mann weniger. Schließlich legten Felix Kerst und Johannes Stumpf mit zwei Toren zum 28:25 den Grundstock.

Endgültig den Deckel drauf machte Meinzer, der seinen offensiven Glanztaten ein defensives Schmankerl folgen ließ: Er hechtete in einen Pfullinger Pass durch den Torraum und lenkte ihn Richtung Aus. Weil auch der in der Schlussphase überragende Michael Luderschmid im Kasten geistesgegenwärtig reagierte und den Ball noch berührte, gab es statt Eckball für Pfullingen einen Abwurf für den TuS – die endgültige Entscheidung. Für Wild war die Szene „symptomatisch für die Leidenschaft, mit der wir gespielt haben“.

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