Das Jubeln und Siegen haben die Panther nicht verlernt: In den ersten Testspielen nach der Corona-Pause haben die TuS-Handballer schon wieder den Gegnern das Fürchten gelehrt. Trainer Martin Wild sieht trotzdem noch Luft nach oben. Foto:
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Das Jubeln und Siegen haben die Panther nicht verlernt: In den ersten Testspielen nach der Corona-Pause haben die TuS-Handballer schon wieder den Gegnern das Fürchten gelehrt. Trainer Martin Wild sieht trotzdem noch Luft nach oben.

Handball

Panther holen Silber bei Test-Turnier und bezwingen Erstligisten aus Tschechien

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Ein Ausrufezeichen setzten die Panther des TuS Fürstenfeldbruck bei ihren ersten Testspielen für die kommende Zweitliga-Saison nach der Corona-Pause. 

Fürstenfeldbruck – Die Aufsteiger holten beim internationalen Turnier in Linz Platz zwei. Trotzdem sagt Coach Martin Wild: „Bis zum geplanten Ligastart wartet noch viel Arbeit.“

Das Teilnehmerfeld in Oberösterreich war durchaus illuster: Neben den Brucker TuS-Handballern traten beim 32. Johann-Berger-Gedenkturnier die Linzer Gastgeber, der amtierende österreichische Meister und Champions-League-Qualifikant Krems, der Schweizer Rekordmeister Amicitia Zürich und der tschechische Erstligist Lovci Lovosice an. Fünf Monate nach dem plötzlichen, coronabedingten Aus der Drittliga-Saison, das mit dem Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse am grünen Tisch endete, war allen Teams anzumerken, dass noch ein wenig Sand im Getriebe ist.

Kampfbereitschaft und Willensstärke waren sofort wieder da

Dennoch setzten die Panther gleich zum Turnierauftakt ihre Duftmarke: 22:21 hieß es am Ende gegen die Tschechen-Profis aus Lovosice. „Die alte Kampfbereitschaft und Willensstärke war nach der langen Pause sofort wieder zu sehen“, sagt Wild über sein Pantherrudel. Spielerisch sei man aber noch nicht wieder auf dem Niveau des Vorjahres. „Das Timing im Angriff, die Zielgenauigkeit beim Abschluss fehlen noch“, sagt Wild. Daran müsse man bis zum geplanten Zweitligastart in rund sechs Wochen noch arbeiten.

Trotz der Luft nach oben hatte auch der österreichische Meister am zweiten Turniertag mit den Panthern ordentlich zu kämpfen. Erst in der Schlussphase musste sich die Wild-Truppe mit 23:27 knapp geschlagen geben. Es sollte die einzige Niederlage der Panther bleiben. Denn nur vier Stunden später rangen sie auch die Linzer Gastgeber nieder. Wie schon beim Sieg gegen Lovosice hieß es am Ende 22:21 für den TuS. Sowohl Lovosice wie auch Linz ordnet Wild in die Kategorie Gegner ein, „bei denen wir den Anspruch haben, sie zu schlagen“.

Panther sicher mit Überraschungserfolg Rang zwei

Der finale Turnierspielgegner Zürich sei wie Krems dagegen schon eine Spitzenmannschaft. Und zunächst sah es auch nicht so aus, als ob die Panther ihren dritten Turnier-Sieg feiern können. Doch mit einer Sahneleistung im zweiten Durchgang sicherten sich die Panther einen 23:21-Erfolg und damit Platz zwei.

Außerdem erfreulich: Neuzugang Stefan Hanemann kam nach einer fast neunmonatigen Verletzungspause zu seinen ersten Einsätzen im Panther-Tor. „Man sieht, dass bei ihm von Tag zu Tag die Sicherheit zurückkommt“, sagt Wild. Youngster Stephan Seitz, der mit einem Doppelspielrecht für die Panther aufläuft, entwickle sich zudem zusehends zu einem Spieler, der im Herrenbereich seinen Mann stehen kann.

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